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Jeder zweite ICE München-Berlin fällt aus

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Im Weihnachtsverkehr fällt ab dem 23. Dezember bis zum 27. Dezember auf der ICE-Strecke Berlin-Leipzig-Nürnberg-München jeder zweite Zug aus. © dpa

Berlin - Im Weihnachtsverkehr fällt ab dem 23. Dezember auf der ICE-Strecke Berlin-Leipzig-Nürnberg-München jeder zweite Zug aus.

Wie die Deutsche Bahn am Dienstagabend mitteilte, werden die ICE- Schnellzüge auf dieser Verbindung vom 23. bis 27. Dezember nur im Zwei-Stunden-Takt statt wie üblich jede Stunde fahren. Grund seien technische Störungen an den Neigetechnik-ICEs wegen des kalten Wetters. Es handele sich um “nichts Sicherheitsrelevantes“, versicherte der Bahnsprecher, ohne Einzelheiten zu nennen. Mit der Neigetechnik hätten dies nichts zu tun, sie sei ja ohnehin seit längerem wegen Achsproblemen ausgeschaltet.

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Erst nach Weihnachten soll der ICE-Betrieb zwischen Berlin und München wieder planmäßig rollen. Das Unternehmen bemühe sich, möglichst viele Ersatzzüge bereitzustellen, sagte der Bahnsprecher. Er bat die Fahrgäste, sich im Internet unter www.bahn.de/aktuell oder unter der Telefonnummer 01805 99 66 33 darüber zu informieren, welche Züge fahren. Für die Reisetage ab Donnerstag (24.12.) stünden die Fahrpläne am Mittwoch (23.12.) zur Verfügung.

Reservierungen für die ICE-Züge verfallen

In den vergangenen Tagen hätten sich die Probleme an den ICEs gehäuft, nunmehr könne die Verbindung zwischen Berlin und München nur noch im Zwei-Stunden-Takt bedient werden. Dann fahre aber stets ein Doppelzug, um die Kapazität zu erhöhen, erklärte der Bahnsprecher weiter.

Insgesamt verfügt die Bahn über 70 ICE mit Neigetechnik, die auch auf anderen Strecken eingesetzt werden. Da in der derzeitigen Hauptreisezeit alles verfügbare Material im Einsatz sei, könne die Bahn zwischen München und Berlin auch keine anderen Züge einsetzen. Techniker seien rund um die Uhr im Einsatz, um die Neigetechnik-Züge wieder instand zu setzen.

Der Sprecher entschuldigte sich bei den Kunden: “Das ist mehr als bedauerlich in der Hauptreisezeit.“ Reservierungen für diese ICE verfielen, das Geld könne sich der Kunde erstatten lassen. Bei Zugbindung mit Sparpreis-Tickets könnten die Fahrgäste auf den Zug davor der den danach ausweichen. Wer die ganze Strecke von Berlin nach München fahren wolle, könne auch über Fulda fahren und dort umsteigen.

dpa

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