"Jedes Wort ist wahr"

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Marlon Roudette, hier bei einer Preisverleihung

München - Dankeschön fürs illegale Runterladen! Marlon Roudette, der mit "New Age" auch solo einen Nummer-1-Hit landete, bewies im Backstage, dass er auch über eine Menge Humor verfügt: die tz-Konzert-Kritik.

Marlon Roudette, britischer Singer-Songwriter und 2011 mit seinem wunderbar perlenden New Age Nummer eins in Deutschland, bewies im pickepackevollen Backstage, dass er nicht nur enorm talentiert ist – sondern auch ein bemerkenswert sympathisches Kerlchen. Nach dem hymnischen Absingen von New Age bedankte er sich überschwänglich bei seinem Fan-Chor: „Big Big Dankeschön, selbst wenn ihr den Song aus einer Tauschbörse habt.“

Den Sound des 29-Jährigen, der seine Jugend in der Karibik verbrachte, kann man sich als Jack Johnson mit mehr Bumms und mehr Beats vorstellen, oder als Milow (Ayo Technology) mit mehr Eiern. Also lässiger Gitarrenpop mit Elementen aus R&B und HipHop – kein Wunder, Stiefmama Neneh Cherry (7 Seconds) war in den 80ern als Früh-Hiphopperin erfolgreich. Aus der Karibik hat Marlon Roudette die Steeldrums mitgebracht, mit denen er gut gelaunten Sommersound ins Backstage zaubert, außerdem den Reggae, mit einem feinen Cover von Jimmy Cliffs The Harder They Come.

Am Ende dann der Song, auf den alles wartet, das hypnotische Big City Life, der Überhit seiner Ex-Band Mattafix. „Jedes Wort, das ihr von mir hört, ist wahr“, versichert More-Hit-Wonder Roudette irgendwann, und man glaubt es ihm aufs Wort.

Jörg Heinrich

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