Dortmund besiegt "Fluch von Berlin" - Triumph für Tuchel

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Jerry Hall liebt Mick Jagger immer noch

München - Star-Model Jerry Hall hat in München ihre Biografie präsentiert - und nebenbei verraten, dass sie ihren Ex, den Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger, immer noch liebt.

Ein bisschen schimmert der Wildfang noch durch: Als Jerry Hall mit Herausgeber Lothar Schirmer am Donnerstag im Bayerischen Hof auf die Bühne tritt, um ihre Autobiografie vorzustellen, schneidet sie ihm als Erstes die Krawatte ab. Weiberfasching ist auch Supermodels ein Begriff. Ansonsten gibt sich die 54-Jährige aber ganz züchtig: roséfarbenes Jäckchen mit Blümchenmuster, Perlenkette, Lackschuhe– vom wilden Leben mit Rockstar-Partys, Modeshootings keine Spur.

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Nur die blonde Mähne fällt immer noch verführerisch übers linke Auge. Ihr lag Rolling Stone-Frontmann Mick Jagger 23 Jahre lang zu Füßen – und umgekehrt. „Er hat mich weggefegt“, erinnert sich Jerry an die erste Begegnung. 1999 reicht sie die Scheidung ein, nachdem Jagger sie mit einem brasilianischen Model betrügt – nicht zum ersten Mal.

„Ja, es war ermüdend, ich kann das Leben mit einem Rockstar nicht empfehlen“, sagt Jerry. Heute kann sie darüber lachen. Sie ist glücklich geschieden: „Wenn du jemanden einmal so sehr geliebt hast, bleibt ein Teil davon immer mit dir. Wir verstehen uns prima. Natürlich liebe ich ihn noch.“ Man glaubt es ihr. Ihr Lieblingssong der Stones? „Wild Horses, auch wenn der für Bianca geschrieben wurde“ – Jerrys Vorgängerin, Jaggers Exfrau Nr. 1.

Gebraucht hat Jerry Hall den Frauenheld sowieso nie: Mit 14 verlässt die junge Texanerin ihr Elternhaus, geht nach Frankreich. Ihre ersten Fotos schießt sie mit Helmut Newton, der ihr in Paris ihren großen Traum erfüllt: ein Cover-Shooting für die französische Vogue. Ab da reißen sich Designer und Fotografen um den Star, Jerry modelt in New York, London – und München: „Gunter Sachs hat hier mit mir mal Fotos für einen Pirelli-Kalender gemacht. Großartig.“

Das Posieren vor der Kamera beherrscht sie zwar noch aus dem Effeff, überlässt das Profigeschäft aber inzwischen ihren Töchtern Elizabeth (27) und Georgia (19) und genießt stattdessen ihre Erfolge als Theaterschauspielerin in London und Sydney. Hier könne sie endlich auch ihre schwache, dunkle Seite zeigen und müsse nicht mehr perfekt hergerichtet sein. „Ich achte auf mein Äußeres, aber ich bin nicht auf Diät und machen lassen hab’ ich auch nichts“, lacht Jerry. Das Alter habe seine Vorzüge: „Ich sehe mittlerweile schlecht, von daher find ich mich vor dem Spiegel Gott sei Dank immer gutaussehend.“

ISP

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