Es rumort wegen Nallingers Demontage

Jetzt geht der Ärger bei den Grünen richtig los

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Sabine Nallinger (l.) und Katharina Schulze waren sich nicht einig.

München - Die heftige Kritik der Partei- und Fraktionsspitze an Ex-OB-Kandidatin Sabine Nalinger (50) sorgt weiter für heftiges Rumoren an der grünen Parteibasis.

Münchens Grünen-Chefin Katharina Schulze (28) hatte Nallingers Verhandlungsstrategie bei den Koalitionsgesprächen mit SPD und CSU gerügt.

Teilnehmer der Verhandlungen berichten, die Grünen seien „total konfus“ gewesen. „Schulze wollte von Beginn an kein Bündnis mit der CSU und hat bei den Gesprächen CSU und SPD ständig gedisst.“ Fraktions-Chefin Gülseren Demirel will darüber nicht mehr reden: „Die Sache ist für uns gelaufen, wir wollen uns jetzt voll auf die Oppositionsarbeit konzentrieren, natürlich mit Sabine Nallinger. Die erklärt, dass sie „jetzt einmal erst Ruhe brauche“.

Die Parteibasis gibt sich mit diesen Beschwichtigungsversuchen nicht zufrieden. Bernd Schreyer, Gründungsmitglied der Öko-Partei und Ex-Landesvorstand, hat mit vier Parteifreunden einen Antrag für die Stadtversammlung am 6. Juni eingereicht, wo er einen „Bericht der einzelnen Verhandlungsmitglieder“ verlangt. Dass das eine hitzige Debatte wird, ist Schreyer klar: „Bitte sorgt auch für eine neutrale Moderation, am Besten jemand mit Mediationserfahrung.“ Schreyer kritisiert die Abwehrhaltung der Stadt- und Fraktionsspitze gegen die CSU: „In den Bezirksausschüssen sind wir viel weiter.“ J. Welte

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