Abrechnung mit Ude

Schmid gegen 6-Milliarden-Haushalt

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Josef Schmid wettert gegen Rot-Grün

München - Alle Jahre wieder! Die letzte Sitzung des Stadtrats rechnet die Opposition mit Rot-Grün ab. Josef Schmid (CSU) verweigert sein Ja zum 6-Milliarden-Haushalt für 2014.

Blick zurück und nach vorn im Rathaus: „München darf nicht das rot untertrsiche München bleiben - der steigenden Mieten und der stinkenden Schultoiletten. München braucht frischen Wind“, wettert CSU-Fraktionschef Josef Schmid gegen OB Christian Udes Rot-Grün – und verweigert sein Ja zum 6-Milliarden-Haushalt für 2014.

In der letzten Sitzung des Jahres rechnet die Opposition traditionell mit der Stadtregierung ab. Wie FDP-Kollege Michael Mattar ärgert Schmid sich über einen „Investitionsstau“ etwa bei Schulen, Kitas, Olympiapark und U-Bahn. "Es tut sich nichts!"

„München braucht keine Lenkungskreise, sondern Entscheidungen!“, sagte Schmid auch mit Blick auf die maroden Städtischen Kliniken. SPD-Fraktionschef Alexander Reissl erwiderte: Solle doch Schmid auch wie OB und Reissl die Kliniken zur Chefsache machen und in den Aufsichtsrat einrücken. „Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass Sie am 17. März nicht als OB aufwachen, sondern Kleinbusfahrer bleiben.“ Schmids Rede sei „arges Kleinklein“. Das gab auch die grüne OB-Kandidatin Sabine Nallinger trotz aller schwarzen Anmachversuche zurück: „Ich habe da Lob herausgehört.“

DAC

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