Rückgabe von NS-Raubkunst gefordert

Jüdisches Komitee: Schatz von Gurlitt veröffentlichen

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Das Namensschild am Salzburger Haus des verschollenen Cornelius Gurlitt

München - Das Amerikanisch-Jüdische Komitee (AJC) fordert ein stärkeres Engagement der Regierung für die Rückgabe von NS-Raubkunst. Außerdem soll die Gurlitt-Sammlung im Internet veröffentlicht werden.

„Die gesamte Rechtslage hierzu muss auf den Prüfstand gestellt werden. Es kann nicht sein, dass Unrecht durch Gesetze immer noch legitimiert ist“, sagte die Direktorin des Berliner AJC-Büros, Deidre Berger, Focus Online mit Blick auf den Münchner Kunstfund. Die vor zwei Jahren von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte Bildersammlung des Kunsthändlers Cornelius Gurlitt müsse im Internet veröffentlicht werden.

Zugleich warf sie deutschen Museen vor, sie hätten NS-Raubkunst nicht ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben. Deshalb müsse der Bund handeln „wie bei der Zwangsarbeiterentschädigung“, forderte Berger.

dpa

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