Zwischenfall in Fußgängerzone

Jugendliche spielen mit Pistolen: Polizeieinsatz

München - Mit Softairpistolen spielte eine Gruppe Jugendlicher am Freitag in der Münchner Fußgängerzone vor den Augen von Passanten herum. Eine Polizeistreife stoppte die Pistoleros.

Die 14- bis 16-Jährigen machten sich in der Fußgängerzone einen Spaß, der zu dem Polizeieinsatz führte. Die jungen Leute waren am Freitag im Rahmen eine Schulausflugs in der Landeshauptstadt zu Besuch.

Am späten Vormittag erteilte die Klassenlehrerin den Schülern die Genehmigung, sich einige Zeit frei in der Stadt zu bewegen. Im Rahmen dieser Freizeit begaben sich sechs Schüler im Alter von 14 – 16 Jahren in einen Laden in der Fußgängerzone und kauften sich insgesamt sechs Softairpistolen, die fast aussehen wie echte Pistolen.

Solche Spielzeugwaffen, die echten Waffen täuschend ähnlich sehen, dürfen nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Die Schüler packten die Pistolen allerdings aus und spielten miteinander in der Fußgängerzone.

Eine zufällig in der Nähe befindliche uniformierte Streife der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) wurde daraufhin von mehreren Passanten angesprochen und auf die Situation aufmerksam gemacht. Nach einer entsprechenden Kontrolle wurden die Jugendlichen auf die Inspektion mitgenommen und die Waffen sichergestellt.

Anschließend wurden die Schüler ihrer Lehrerin übergeben. Die Jugendlichen müssen sich nun wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz verantworten.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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