Junger Mann ist Münchens neuer Held

München - Ein Passant schaute nicht weg, als zwei Unbekannte vorm Hauptbahnhof immer wieder auf einen Mann einschlugen, sondern griff ein. Und riskierte dabei seine Gesundheit.

Nur dem couragierten Einschreiten eines 29-jährigen Passanten ist es laut Polizei zu verdanken, dass eine tätliche Auseinandersetzung zwischen drei Männern am Münchner Hauptbahnhof keine schlimmeren Folgen hatte.

Ein 30-jähriger ungarischer Staatsangehöriger sprach am Sonntagabend um 21:30 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs zwei bislang unbekannte Männer an. Nach einem kurzen verbalen Streit schlug einer der beiden dem Ungarn unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden ging. Der andere versuchte daraufhin, das am Boden liegende Opfer zu treten.

Schlimmeres konnte ein bislang unbeteiligter 29-jähriger Deutscher verhindern, indem er sich beherzt zwischen die Schläger und das Opfer stellte. Nachdem sich weitere Passanten dem couragierten Mann angeschlossen hatten, flüchteten die beiden Täter in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Der Geschädigte erlitt eine klaffende Fleischwunde an der oberen Lippe sowie Prellungen am Kopf. Der Rettungsdienst lieferte ihn aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in eine Münchner Klinik ein.

Rubriklistenbild: © dpa

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