E-Mail ans Tierheim

Bieber will sein Äffchen nicht zurück

München - Teeniestar Justin Bieber hat offenbar kein Interesse mehr an Mally. Das Affen-Baby sitzt seit Gründonnerstag in München fest. Jetzt hat sich Biebers Management mit einer E-Mail an das Tierheim gewandt.

Das arme, zurückgelassene Kapuzineräffchen von Teenie-Star Justin Bieber: Jetzt wird es richtig teuer. Das Management von Bieber (19) hat sich jetzt offenbar erstmals mit einer E-Mail an das Münchner Tierheim gewandt, weil es überlegt, das 14 Wochen alte Tier namens „Mally“ in einen Zoo abzuschieben. Und die Kosten für dessen Unterbringung steigen von Tag zu Tag …

Die Mail enthält laut Tierheim-Sprecherin Judith Brettmeister im Absender den Namen von Justin Biebers Manager, Scooter Brown. Allerdings sei der Absender nicht verifiziert. Man habe in der Antwort-Mail empfohlen, sich an den Zoll zu wenden. Zoll-Sprecher Thomas Meister kontert gegenüber der tz: „Es sind bis jetzt schon hohe Betreuungskosten entstanden, die wir von Justin Bieber zurückfordern werden.“ Laut Tierheim kostet ein Tag Mally-Pflege 65 Euro – insgesamt also schon knapp 1800 Euro! Bis zum 17. Mai hat Bieber noch Zeit, die nötigen artenschutzrechtlichen Papiere nachzureichen und sein Tier zurückzuholen. Zur Erinnerung: Am 28. März hatte der Zoll das Äffchen am Münchner Flughafen beschlagnahmt, als der Kanadier Bieber zum ersten Deutschland-Konzert seiner aktuellen Tour einreiste.

Der Münchner Tierpark Hellabrunn scheidet übrigens als neues Affen-Heim aus, da er keine Kapuzineräffchen beherbergt und diese in Familien gehalten werden sollen. Das Ende des Affentheaters ist also nicht in Sicht. Der arme Affe!

HEI/NBA

Rubriklistenbild: © dpa

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