Muss der Superstar jetzt blechen?

Das passiert mit Justin Biebers Äffchen

München - Bald ist Affen-Ausstand im Münchner Tierheim. Mally (fünf Monate), das Kapuzineräffchen des Sängers Justin Bieber (19) bleibt noch bis zum Freitag in Riem – danach müssen die Behörden entscheiden, wohin es umzieht.

Die Rückkehr zu Bieber ist unwahrscheinlich. Die Anwälte haben bereits anklingen lassen, dass der Teenie-Star wohl auf das Tier verzichten wird. Der Zoll wartet trotzdem noch die Frist bis 17. Mai ab: Bis dahin hätte Bieber Zeit, die Einfuhr- und Impfpapiere nachzureichen. Bieber hatte das Äffchen bei der Anreise zu einem Konzert mit nach Deutschland gebracht – ohne Genehmigung. Die Behörden schritten ein: Seitdem (also seit Ende März) ist Mally übergangsweise im Tierheim.

Dort geht’s ihm gut – zumindest körperlich. Sein Pfleger Konrad Dressler sagt: „Mally entwickelt sich gut, er wiegt schon über ein Kilo. Und seine Sprünge werden immer weiter.“

Mally bekommt Mango, Papaya, Weintrauben, Bananen und Babybrei. Trotzdem fehlt im was – nämlich der Kontakt zu Artgenossen.

Darüber haben sich auch die Behörden-Verantwortlichen schon Gedanken gemacht. Dietrich Jelden vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) sagt über die Pläne für die Zeit nach dem Tierheim: „Der Affe wird in eine seit langer Zeit bestehende Gruppe von Kapuzineraffen integriert.“

Das bedeutet auch: Hellabrunn scheidet als neues Zuhause für Mally aus – hier gibt’s nämlich keine Kapuzineräffchen.

Und Bieber? Der kann sich auf eine Geldforderung für die Affenbetreuung einstellen – möglich ist eine fünfstellige Summe.

Uli Heichele

Justin Biebers Affe Mally: So geht's ihm im Münchner Tierheim

Justin Biebers Affe Mally: So geht's ihm im Münchner Tierheim

Rubriklistenbild: © dpa

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