Kahn-Scheidung - Spielerberater Pflippen: Versuchung einfach riesig

Norbert Pflippen
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kennt sich aus mit schönen Frauen: (Spieler)berater-Legende Norbert Pflippen, der „Danny deVito vom Niederrhein“.

München - Beckenbauer, Effenberg, Matthäus, Scholl, Häßler – und jetzt ganz frisch Oliver Kahn : Starruhm und Reichtum schützen vor Scheidung nicht.

Im Gegenteil: Sie verkürzen ganz offenbar die Halbwertszeit der Ehen. Die tz sprach mit einem, der sich auskennt im Ballgewerbe , mit Spielerberater Norbert Pflippen (61). Der „Danny deVito vom Niederrhein“ hatte sie alle unter Vertrag: Netzer, Keegan, Matthäus, Sammer, Scholl, Kahn. Und er hat Erklärungen, warum es so oft schiefging im fußballerischen Ehealltag, auch wenn er sagt: „Ich muss mich um das Geschäftliche kümmern, nicht um das Geschlechtliche!“

Beckenbauer & Co: Scheidungen von Fußballerehen

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Da wäre also zum Beispiel die Angebotsituation: „Die Versuchung ist einfach riesig“, weiß Pflippen. „Die sind ja auch ständig unterwegs auf irgendwelchen Empfängen und Partys – und da lernst du dann eben auch Frauen kennen. Da musst du schon sehr, sehr stark sein, wenn du das alles abschüttelst.“

Womit wir bei Oliver Kahn wären. Und an der Bar des P1. Bei einem Mädel namens Verena. Die Münchnerin verdrehte dem damaligen Bayern-Torwart 2003 dermaßen den Kopf, dass er seine Karlsruher Jugendliebe und Ehefrau Simone samt der zwei gemeinsamen Kinder verließ und aus der Grünwalder Villa in die Innenstadt zog.

Oliver Kahn und seine Frauen

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Nicht nur die Öffentlichkeit war damals baff. Auch Norbert Pflippen. Er erinnert sich: „Ich habe gedacht, Oliver und Simone passen traumhaft zusammen. Ich war ja 1999 auf der Hochzeit der beiden, da haben alle gesagt: ,Das geht nie kaputt!’ Klar war ich überrascht, als dann Verena auftauchte. Aber als er zurückgerudert ist, habe ich nie gedacht, dass das nicht klappen könnte. Der Oliver ist ja auch jemand, der was im Kopf hat.“

Kahns Liebes-Comeback scheiterte. Und wird jetzt öffentlich diskutiert. Bei der Ursachenforschung sind wir wieder bei der Angebotssituation. Pflippen: „Es ist ja nicht nur bei Fußballern so, sondern bei allen Prominenten. Die haben einfach viele Möglichkeiten. Das ist bei jemandem, der bei der AOK arbeitet und am Abend zum Kegelclub geht, natürlich nicht so. Der hat die Chancen eben nicht.“

Eine weitere Gefahrenquelle: Promis werden gerne als PR-Plattform benutzt. „Die Sandy Meyer-Wölden zum Beispiel“, sagt Pflippen. „Ja meinen Sie, die Meyer-Wölden würde in der Zeitung stehen, wenn die nicht was mit Boris Becker gehabt hätte? Natürlich nicht! Und die hätte auch nie den Oliver Pocher kennengelernt.“ Pflippens Rat: „Während der aktiven Zeit ist es nicht einfach. Denn du brauchst auch einen starken Partner, der nicht nur so ein Püppchen ist.“

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Doch es gibt auch Ausnahmen. Wie Fritz Walter, Uwe Seeler. Oder Günter Netzer, der seine Elvira 1978 kennenlernte und seit 1987 mit ihr verheiratet ist. „Die Elvira, die ist für mich eine Traumfrau“, sagt Pflippen. Die macht keine Interviews, die ist nie in der Zeitung, obwohl die ja vorher ein Model war.“ Pflippen geht ins Detail: „Der Günter hat die ja damals kennengelernt, da war er noch mit seiner vorherigen Freundin zusammen, mit der Hannelore. Die hat sich dann umtaufen lassen in Rachel Felicitas Algarve und so was. Dann kam die jetzige, die ist absolut sensationell. Die Traumfrau für einen Fußballer ist zu Hause dominant oder gleichwertig, steht aber nicht ständig in der Zeitung. Sie muss wissen: Er ist in der Öffentlichkeit der Star, was zu Hause ist, ist eine andere Geschichte.“ Pflippens Fazit: „Ich hab immer gesagt: ,Ich werde mal Spielerfrau!’ Die haben das beste Leben.“

Jan Janssen

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