Zoll verschärft seine Kontrollen

Kameras und Polizei gegen Arbeiterstrich

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Die Männer in der Landwehrstraße.

München - Die Anwohner protestieren gegen den sogenannten Arbeiterstrich an der Ecke Goethe-/Landwehrstraße, jetzt wollen die Behörden gegen die Schwarzarbeit vorgehen. Auch eine Video-Überwachung ist im Gespräch.

Die Anwohner protestieren gegen den sogenannten Arbeiterstrich an der Ecke Goethe-/Landwehrstraße (tz berichtete), jetzt wollen die Behörden gegen die Schwarzarbeit vorgehen: Polizei und Zoll fahren gemeinsam Streife (vielleicht sogar mit Kollegen aus Bulgarien und Rumänien). Video-Überwachung wird geprüft, um über die Autokennzeichen den Münchner Auftraggebern auf die Spur zu kommen.

"Das Sozialreferat will die Beratung der Menschen ausbauen. „Das ist mehr, als wir erwarten konnten“, sagt der Chef der Theatergemeinde, Michael Grill, der die Petition ebenfalls unterschrieben hat."

Der Satz mit TheaGe-Chef Grill wurde geändert, da er nicht, wie in der ursprünglichen Fassung behauptet, der Initiator der Petition ist. Herr Grill ist einer von insgesamt 17 Unterzeichnern der Petition.

 „Es geht nicht nur um die armen Leute, die da stehen, sondern um die Hintermänner, die sie ausbeuten und Riesenprofite machen“, sagt der CSU-Landtagsabgeordnete Georg Eisenreich, der zusammen mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Uhl zum runden Tisch mit Polizei, Zoll, KVR, Sozialreferat und Anwohnern eingeladen hatte.

Uhl: „Der Kern des Problems ist in den Heimatländern zu lösen, wo Sinti und Roma nicht aus der Armut ausbrechen können.“ Der Zoll hat seine Kontrollen verschärft: Dabei soll er nach tz-Informationen einer Reihe von Auftraggebern auf die Schliche gekommen sein, etwa einem bekannten türkischen Bauunternehmer.

DAC

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