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Kampf um Giesing: Protest-Fest gegen Luxusbauten

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Am Sonntag haben Giesinger gegen Luxusbauten protestiert

München - Der Kampf gegen Luxusneubauten und Luxussanierungen in der Münchner Innenstadt – er greift immer weiter um sich. Jetzt wehrt sich Giesing gegen neumodische Pläne.

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Showdown im Kampf um die Schwabinger 7

War erst am Freitag Demo gegen den geplanten Abriss der Schwabinger 7 angesagt gewesen, trafen sich am Sonntagnachmittag rund 500 Menschen zu einem Protest-Straßenfest in Untergiesing. Auf dem Hans-Mielich-Platz machten die Demonstranten gegen den geplanten Abriss zweier kleiner Kutscherhäuser aus dem 19. Jahrhundert mobil, die einem großen Wohnblock weichen sollen.

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Max Heisler von der veranstaltenden Aktionsgruppe Untergiesing freute sich über den großen Zulauf und darüber, dass „immer mehr Menschen aus ganz München gegen Luxusbebauung und Luxussanierung aufstehen und sich dabei zusammentun“. Tatsächlich waren am Sonntag mehrere Initiativen in Untergiesing dabei; etwa die Mietergemeinschaft Türkenstraße, die Nachbaraktion Hackenviertel und die Bürgerinitiative Rettet die Münchner Freiheit.

Während auf einer Bühne mehrere Bands aufspielten, konnte man an einer Wurfbude Miethaie rauswerfen und sich dabei Bier aus der Giesinger Biermanufaktur schmecken lassen. Ernst wurde es freilich im Verlauf des Nachmittags auch: Ein Demozug steuerte die Untergiesinger Brennpunkte in Sachen Wohnbebauung an; etwa die Burg Pilgersheim, das Hans-Mielich-Carée und besagtes Kutscherhaus-Projekt in der Giesinger Birkenau.

Johannes Welte

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