Gott sei Dank: Die Helfer bekommen Hilfe!

Erleichterung: Karla 51 gerettet

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Um dieses Haus hier geht’s: Karla 51

München - Das Frauenobdach Karla 51 in der Maxvorstadt: Es wird aller Voraussicht nach erhalten bleiben. Die Stadt will das Grundstück, auf dem Karla 51 steht, über ihre Wohnungsbaugesellschaft GWG kaufen.

Christian Müller, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Stadratsfraktion, sagt: „Wir freuen uns, dass die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer soweit gediehen sind, dass wir das Grundstück mit unserer städtischen Gesellschaft erwerben können.“ Der bisherige Eigentümer, die Bayrische Beamten Lebensversicherung (BBV), hatte den Mietvertrag zum November gekündigt und das Grundstück veräußert, auf dem sich Karla 51 befindet. Die Zukunft des Frauenhauses war seit Mai ungewiss.

Karla 51 ist ein wichtiger Knotenpunkt in Münchens sozialem Netz. Hier bekommen Frauen einen Schlafplatz, wenn sie nicht mehr wissen, wohin. Hier finden sie Hilfe, etwa bei der Wohnungssuche. Umso wichtiger, dass die Einrichtung bestehen bleibt. „Wir sind überglücklich, dass es jetzt eine Lösung gibt“, sagt Brigitte Meier, Sozialreferentin der Stadt: „Innerstädtisch wäre es sehr schwierig geworden, ein anderes adäquates Gebäude zu finden.“

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Grünen-Stadträtin Jutta Koller stimmt zu: „Karla 51 leistet in Sachen Frauenobdach einen unverzichtbar wertvollen Beitrag in München, auf den die Stadt weder verzichten kann noch will.“ Auch Karla-51-Leiterin Isabel Schmidhuber ist glücklich: „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Stadt München der Hausbesitzer wird.“

Am 25. Oktober muss der Erwerb noch offiziell beschlossen werden. „Reine Formsache“, sagt Christian Müller. Und: „Wir werden mit unserem Beschluss für die Zukunft von Karla 51 sorgen und den Frauen in Not auch weiterhin eine Perspektive geben.“

thi

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