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Was wird aus der Immobilie?

Karstadt-Gebäude für 250 Millionen Euro verkauft

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Der Mietvertrag von Karstadt läuft noch bis 2026.

München - Es gab schon einige große Immobiliendeals in München und Umgebung, doch der Verkauf des Karstadt-Gebäudes ist ein neuer Rekord. Was haben die neuen Besitzer damit vor?

Immobilien in der Münchner Innenstadt sind teuer, das weiß jeder. Doch dieser spektakuläre Immobiliendeal ist selbst für Münchner Verhältnisse ein dicker Fisch. Wie süddeutsche.de berichtet, soll die Investmentgesellschaft Signature Capital das Karstadt-Gebäude zwischen Stachus und Hauptbahnhof für rund 250 Millionen Euro verkauft haben.

Verkäufer machen 70 Millionen Euro Plus

Nach nur eineinhalb Jahren wechselt das Haus erneut seinen Besitzer. Als Anfang 2015 das Gebäude von der Investmentgesellschaft gekauft wurde, betrug der Kaufpreis rund 180 Millionen Euro. Das Unternehmen hat mit dem erneuten Verkauf also ein sattes Plus von 70 Millionen Euro gemacht. Neuer Besitzer ist nun die RFR Holding. Laut süddeutsche.de ist das Unternehmen ein schillernder Akteur am internationalen Immobilienmarkt.

Doch was wird nun aus dem Gebäude und was wird aus der Karstadt-Filiale selbst? Der Mietvertrag läuft erst 2026 aus, doch es wird bereits heute spekuliert, dass sich die Umgebung rund um die Schützenstraße stark verändern werde. Deutschland-Chef von Signature Capital erklärte außerdem, dass die Immobilie enormes Potenzial habe und diese in den nächsten Jahren stark aufgewertet werde.

Kommt eine neue Shopping Mall?

Dafür haben die vorherigen Besitzer mit neu erarbeiteten Konzepten gesorgt. Zudem seien viele der bisherigen Probleme mit Nachbarn, weiteren Eigentümern und den Stadtwerken gelöst worden. Die RFR Holding, der neue Besitzer, will die Sache jedoch langsam angehen lassen. So soll der Mietvertrag von Karstadt wie bisher weiterlaufen.

Das Unternehmen ist allerdings dafür bekannt große Immobilien in neue Einkaufsoasen, Arkaden oder Shopping Malls zu verwandeln. Die Hamburger Alster-Arkaden und das New Yorker Seagram Building gehören beispielsweise zu RFR Holding. Die Münchner dürfen also mit Spannung abwarten, was sich die neuen Besitzer für den Gebäudekomplex und die anliegende Schützenstraße ausdenken werden.

mt

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