Kaum Entspannung in Sicht

KATWARN löst aus: Dauerregen in München hält an - Isar-Pegel bereits um mehr 30 Zentimeter gestiegen

Wetter-Warnung für München: DWD warnt vor Dauerregen in der Landeshauptstadt. Durch den ergiebigen Niederschlag der vergangenen Tage steigt der Isar-Pegel an.

  • Der Sommer in München* war und ist im Jahr 2020 ein äußerst wechselhafter.
  • Für das letzte August-Wochenende gilt nun eine eindringliche KATWARN-Warnung.
  • Dauerregen lässt den Isar-Pegel kontinuierlich ansteigen. (Update vom 30. August, 8.59 Uhr)
  • Alle News und Infos rund um München finden Sie immer aktuell in unserem tz-München-Ressort*.

Update vom 30. August, 18.01 Uhr: Die Unwetterwarnung für München vom Deutschen Wetterdienst wurde aufgehoben. Nach wie vor gilt allerdings eine Warnung vor markantem Wetter. Darin wird vor Dauerregen mit bis zu 50 Litern pro Quadratmeter noch bis in die Nacht zum Montag gewarnt.

Hochwasser auf der Isar in München?

Der Pegel der Isar ist indessen auch etwas angestiegen im Vergleich zu den Vortagen. Und er wird wohl auch noch über die Nacht weiter steigen. Allerdings ist der Wasserpegel noch sehr weit von der Meldestufe 1 entfernt. Es sieht ganz so aus, als würde sich die Lage ohne große Hochwasserereignisse ab mogen wieder entspannen.

Hoteliers berichten über eine steigende Zahl von Bettlern im Bahnhofsviertel München. Die Polizei dagegen verweist auf die Corona-Situation.

Update vom 30. August, 8.48 Uhr: Wieder ein Tag, an dem dicke graue Regenwolken über der Landeshauptstadt München hängen. Derzeit beträgt die Temperatur in München 13 Grad. Recht viel wärmer wird es heute auch nicht mehr. Maximal werden bei Dauerregen 14 Grad erreicht. Dazu weht ein böig auffrischender Wind aus Westen. Heute also lieber das Sommerkleid und die kurze Hose im Schrank lassen. Der DWD warnt weiterhin vor Dauerregen im Münchner Stadtgebiet mit „wechselnder Intensität“. Demnach werden Niederschlagsmengen zwischen 35 l/m² und 50 l/m² erwartet. Diese Warnung gilt noch bis zum 31. August, 0 Uhr.

Durch den anhaltenden Regen ist der Pegel der Isar weiter angestiegen. Er liegt im Augenblick bei knapp 124 cm. Damit ist er seit Beginn des Dauerregens am Freitagnachmittag um etwas mehr als 30 cm angestiegen. Bisher droht aber noch keine Gefahr. Die erste Meldestufe des Hochwassernachrichtendienstes Bayern liegt bei 240 cm.

KATWARN löst aus: München steuert auf unangenehme Phase zu - Isar-Pegel steigt immer weiter

Update vom 29. August 2020, 19.24 Uhr: Der Sommer zeigt sich zu seinem Ende in München nicht von seiner besten Seite. Den ganzen Samstag regnet es schon und auch am Sonntag ist keine Besserung in Sicht. Der Dauerregen soll bis Mittwoch anhalten. Die Temperaturen bleiben dabei bei milden 16 bis 19 Grad. Erst ab Donnerstag wird es wieder sonnig und die Temperaturen steigen wieder über 20 Grad Celsius.

Der Regen ließ auch schon den Pegel der Isar ansteigen. Während er am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr noch bei 89 cm lag, ist er mittlerweile auf 101 cm angestiegen (Stand: 29. August 2020 19:00).

KATWARN löst aus: München steuert auf unangenehme Phase zu - DWD-Warnkarte liefert bitteren „Vorgeschmack“

Update 28. August, 20.11 Uhr: Das Tief „Lynn" hat die Landeshauptstadt erreicht. Mit ihm ziehen nun reihenweise Regenwolken über München. Bis Montagvormittag soll es durchregnen. Für Samstag ist sogar ergiebiger Regen angekündigt. Eine Hochwasserwarnung für die Isar wurde aber noch nicht ausgegeben. Lediglich im Allgäu und in den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf am Inn besteht Hochwassergefahr. Trotz der kalten Dusche von oben, waren in München wieder zahlreiche Radler der Fahrradbewegung Critical Mass unterwegs, um für eine Verkehrswende in der Landeshauptstadt zu werben.

Update 28. August, 13.16 Uhr: Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigt es recht eindeutig: Diese Regenfront dürfte es in sich haben. Bereits jetzt sind München und Umgebung tiefrot eingefärbt. In anderen Teilen Bayerns schaut es nur unwesentlich besser aus; dort soll der Dauerregen immerhin nicht „ergiebig“ werden, die entsprechenden Regionen sind deswegen „nur" orange eingefärbt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor „ergiebigem Dauerregen“ rund um München.

München-Wetter: KATWARN löst aus - Warnung gilt für drei Tage

Update 28. August, 9.35 Uhr: München steuert auf die nächste markante Wetterlage zu, sogar KATWARN löst aus. Ziemlich nass soll es die kommenden Tage werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet: „Es tritt ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Liter pro Quadratmeter erwartet“.

Bis der Spuk vorbei ist, kann es dauern. Die KATWARN-Ansage gilt von heute (18 Uhr) bis Montag (0 Uhr) - weitere Teile des Freistaats sind betroffen. Mit heftigen Regenfällen hatten die Münchner im August 2020 schon einmal zu kämpfen: der Isar-Pegel stieg bedrohlich, sogar ein zwischenzeitliches Badeverbot war erlassen worden.

Sturm Kirsten wütet über München: Stadt sperrt Friedhöfe, erste S-Bahn lahmgelegt

Update von 22.40 Uhr: München ist alles in allem weitestgehend verschont geblieben von verheerenden Auswirkungen des Sturmtiefs Kirsten. Die Lage in der bayerischen Landeshauptstadt entspannte sich gegen Mittwochabend zusehends. Mittlerweile hat der Deutsche Wetterdienst daher auch die amtlichen Wetterwarnungen aufgehoben. Die Isarmetropole erwarte eine ruhige Nacht bei leicht bewölktem Himmel und Temperaturen zwischen 13 und 16 Grad.

Update von 16.45 Uhr: Die S-Bahn-Stecke zwischen Neufahrn und Freising ist wieder freigegeben.

Update vom 26. August, 14.44 Uhr: Mit teils kräftigen Böen zieht das Sturmtief „Kirsten" seit heute Vormittag durch die Landeshauptstadt. Dabei erreichte der Wind Geschwindigkeiten von bis 75 Kilometern pro Stunde. Dies führte besonders am Ostfriedhof zu starken Beeinträchtigungen. Wie die Stadt München jetzt bekannt gab, brach der Sturm mehrere größere Äste ab. Deshalb entschied man sich in der Verwaltung den Friedhof für Besucher zu sperren. Lediglich Bestattungen finden wie gewohnt statt. Ebenfalls gesperrt wurden die Friedhöfe in Haidhausen, Riem und Daglfing. Bei Nachfragen steht die Stadt unter folgender Nummer (089 2 31 99 01 zur Verfügung.

Kirsten über München: S-Bahngleis blockiert

Ferner liegt ein Baum auf dem Gleis der S-Bahn-Strecke zwischen Neufahrn und Freising. Dort ist kein Zugverkehr mehr möglich. Ein Schienenersatzverkehrs mit Bus ist laut DB bereits eingerichtet. Die S1 fährt nur noch bis zum Flughafen München. Die S8 fährt in deutlich langsamer Taktung.

Update 26. August, 9.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist über Nacht nicht von seiner Warnung abgerückt: ab 11 Uhr müssen sich die Münchner demnach auf Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde einstellen.

Sturmwarnung für München! Behörde warnt deutlich vor Gefahren: Kirsten rollt in der Nacht auf Stadt zu

Update vom 25. August, 22.18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Sturmwarnung für München herausgegeben. Sie gilt am Mittwoch (26. August) von 11 bis 15 Uhr. In dieser Zeit werden die stärksten Ausläufer des Sturmtiefs Kristen für München erwartet, das selbst sein Zentrum über Norddeutschland hat. Der DWD warnt wörtlich:

„Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“

Bereits ab 10 Uhr gilt eine Warnung vor starken Windböen von 50 bis 70 km/h im Stadtgebiet München und Umland.

Update vom 23. August, 22.20 Uhr: Nach einem durchwachsenen Wochenendwetter mit Schauern, Gewittern und längeren Sonnenschein-Perioden am Sonntag, steigen zum Wochenbeginn die Temperaturen langsam wieder an. In der Nacht auf Montag ist es im Stadtgebiet mit derzeit 17 Grad noch sehr angenehm. Das wird vor allem die zahlreichen Fußballfans in den Münchner Biergärten freuen, die mit dem FC Bayern im Champions League Finale mitfiebern. Am Montag klettert das Thermometer dann auf 21 Grad und es besteht nur noch ein geringes Niederschlagsrisiko, schreibt wetteronline.de. Zum Mittwoch hin wird es dann wieder bis zu 26 Grad warm. Dazu weht ein teils kräftiger Wind aus Westen.

(Erstmeldung) München - Der August neigt sich dem Ende zu, das letzte Drittel des Hochsommer-Monats beginnt. Am heutigen Freitag (21. August) rollt nochmal die große Hitze in die bayerische Landeshauptstadt und den Freistaat. Satte 34 Grad soll es wetter.com nach in der Spitze heute in München geben. Doch es bahnt sich ein krachender Temperatur-Sturz an.

Wetter in München: Hitze kommt - am Wochenende Temperatur-Sturz

Für alle Hitze-Freunde zeigt sich der vorletzte Freitag des August in München noch einmal von seiner hochsommerlichen Seite. Weit über 30 Grad und eine tropische Nacht bescheren der Stadt noch einmal Sommer pur. Doch wie lange hält das heiße Wetter an? Den Prognosen von wetter.com nach ist das große Schwitzen nur von kurzer Dauer. Schon am Vormittag des Samstags (22. August) kommt eine Kaltfront aus Nordwesten nach Oberbayern und somit auch nach München.

München-Wetter: Heißester Tag des Jahres? Abkühlung steht vor der Tür

Zu Beginn des Wochenendes dürfte es am Vormittag noch sonnig und mild sein, doch starker Wind und teils kräftige Böen könnten dann schon die ersten Boten der Kaltfront sein, die sich am Wochenende über München streckt, so das Wetter-Portal. Gerade einmal 23 Grad werden München dann noch erreicht, sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Damit fällt die Temperatur um satte 10 Grad in der Spitze innerhalb von 24 Stunden. Die Gewitter können auch teils heftigen Starkregen mit sich bringen. Niederschläge dieser Sorte kennt man bereits aus diesem Sommer - die Isar zeigte sich deshalb vor Wochen bereits von ihrer wildesten Seite.

München: Tropische Nacht steht bevor - dann kommen Gewitter

Zur kommenden Woche kehrt dann das freundliche Wetter zurück, die große Hitze wird jedoch wohl nicht mehr kommen. Ein angenehmer Mix aus Sonne und Wolken beschert uns einen vergleichsweise erträglichen Wochenstart. Bei nächtlichen 12 Grad werden sich viele Menschen freuen: Die Chancen auf erholsamen Schlaf steigen wieder an.

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Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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