188 Kilogramm beschlagnahmt

Kaudroge Khat: Münchner Zollfahnder heben Schmuggler-Ring aus

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So sieht die Kaudroge Khat aus.

Münchner Zollfahnder haben eine vierköpfige Gruppe von Drogenschmugglern überführt. Sie konnten 188 Kilogramm der Kaudroge Khat beschlagnahmen.

München - Nach Angaben des Zollfahndungsamtes vom Freitag konnten die Beamten in den vergangenen zwei Monaten bei Wohnungsdurchsuchungen elektronische Beweismittel für Sendungen mit erheblichen Mengen der Kaudroge Khat sicherstellen.

Ein 29-jähriger äthiopischer Geschäftsmann soll die Pakete in afrikanischen Ländern wie Kenia oder Äthiopien bestellt und an verschiedene Orte in München adressiert haben. Seine ehemalige Lebensgefährtin, eine 34-jährige Äthiopierin, sowie ein 41-jähriger Deutscher und eine 42-jährige Äthiopierin seien beauftragt worden, die Sendungen abzuholen. Bei den Untersuchungen wurden unter anderem auf einem Mobiltelefon detaillierte Sendungsverläufe der Khatpakete sichergestellt.

Im Zusammenhang mit der Gruppe konnten die Zollfahnder seit September 2015 zahlreiche Pakete mit insgesamt 188 Kilogramm der Kaudroge beschlagnahmen. Weitere Sendungen konnten ermittelt werden. Die Beschuldigten sollen unter anderem verschiedene fiktive Namen für den Versand genutzt haben. Als Paketinhalt habe der Geschäftsmann Mustertee angegeben, hieß es. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I und des Zollfahndungsamts München dauerten an.

Insgesamt konnte der Zoll in Bayern nach eigenen Angaben seit September 2015 rund 450 Kilogramm des afrikanischen Rauschgifts Khat sicherstellen.

dpa

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