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„Die bei Kaufland waren beschäftigt“: Münchner zeigt seinen Pfand-Rekord - Fünf Bons an einem Tag

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Von: Armin T. Linder

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Einen beeindruckenden persönlichen Pfand-Rekord hat womöglich ein Münchner in einer Kaufland-Filiale aufgestellt. Doch vieles an seinen Angaben bleibt unbestätigt.

München - Den 3.3.2009 hat ein Kaufland-Kunde auch 13,5 Jahre später nicht vergessen. Denn der Twitter-User hat damals - wenn seine Angaben stimmen - eine monströse Menge Leergut weggebracht. Aufteilt auf fünf Bons: 28,95 Euro, 7,90 Euro, 41,60 Euro, 29,50 Euro und 28,65 Euro. Macht 136,60 Euro für zusammen rund 550 Flaschen und Dosen. Wahrscheinlich persönlicher Rekord. Und das toppt sogar bei weitem die Leergut-Rückgabe einer ultradurstigen Punkrock-Band.

Der Nutzer namens „ZynischerBoomer“ hat mit dem Foto auf ein derzeit viral gehendes Posting reagiert, das einen finnischen Pfandautomaten zeigt, der viele Dosen auf einmal schluckt. Ob das Kaufland-Pfand-Bild echt ist? Nicht verifizierbar - es sieht aber auch nicht nach einem Fake aus.

„Die beiden, die da bei Kaufland zählen mussten“: Twitter-User bezieht sich auf Leergut-Automaten

Der User schreibt dazu mit Blick auf den Pfandautomaten der nächsten Generation: „Den hätte ich 2009 mal brauchen können. Die beiden, die da bei Kaufland zählen mussten, waren doch n paar Minuten beschäftigt.“ Damit meint er wohl nicht Mitarbeiter, sondern Maschinen. Er fütterte 2009 demnach wohl zwei konventionelle Automaten mit hunderten Dosen und Flaschen.

Kaufland-Pfand für 136,60 Euro? Vieles am Posting bleibt unbestätigt

Der Nutzer hat kaum Follower und wohnt seinem Profil zufolge in München. Doch vieles bleibt im Unklaren, auch die Echtheit aller Angaben. Aber das Foto der fünf Pfandbons spricht auch für sich und bietet einiges zu entdecken. Etwa, dass vor allem Einwegpfand für 25 Cent je Gebinde im Spiel war. Ob hier wohl jemand seine Garage leergeräumt hat? Oder es der Ertrag eines Pfandsammlers war? Unsere Redaktion hat versucht, den Nutzer zu kontaktieren und ergänzt gegebenenfalls Details.

Schwer zu glauben: Die 136,60 Euro toppte ein anderer Münchner noch bei weitem. Und ein Rewe-Mitarbeiter ließ mal durchblicken, was denn die Angestellten über große Pfandmengen denken. (lin)

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