Kein einziger Beweis

Pater Anselm siegt vor Gericht

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Anselm Bilgri (li.) mit seinem Anwalt.

München - Das Landgericht München hat in zweiter Instanz Erich N. verurteilt – wegen Verleumdung des ehemaligen Benediktinerpaters und Priors von Kloster Andechs, Anselm Bilgri.

Der Unternehmensberater und Gründer der „Akademie der Muße“ hatte den Mann angezeigt, nachdem er per Zufall auf eine E-Mail gestoßen war, die N. an verschiedene Stellen innerhalb und außerhalb der Kirche verschickt hatte. Darin waren Anselm Bilgri eine Reihe zum Teil sogar strafbarer Handlungen vorgeworfen worden.

Kein einziger Beweis habe dafür erbracht werden können, sagte der Richter in seiner Urteilsbegründung. Er habe keinerlei Verständnis dafür, dass der Verurteilte ungeprüft Tatsachenbehauptungen aufgestellt habe, die geeignet gewesen seien, den Ruf von Anselm Bilgri zu beschädigen, der sich als Berater besonders mit dem Thema Werte befasse.

Anselm Bilgri sagte zum Urteil: „Es ist gut, dass diesen Behauptungen durch das Urteil nun Einhalt geboten ist. Ich kann als Unternehmensberater, der in der Öffentlichkeit steht, nicht zulassen, dass Verleumdungen über mich verbreitet werden, die geeignet sind, meinen Ruf zu beschädigen. Daher hatte ich mich entschlossen, Anzeige zu erstatten, und freue mich, dass das Gericht alle Vorwürfe widerlegt und den Beschuldigten verurteilt hat. Damit ist die Sache für mich abgeschlossen.“

tz

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