Rekord-Sommer

Kein Platz am Wasser: Münchens Bäder platzen aus allen Nähten

Idylle geht anders – trotzdem hatten die Sonnenanbeter im Englischen Garten sichtlich Spaß beim Planschen.
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Idylle geht anders – trotzdem hatten die Sonnenanbeter im Englischen Garten sichtlich Spaß beim Planschen.

Die Münchner zieht es zum kühlen Nass - Liegewiesen und Plätze am und im Wasser werden knapp. So voll war es an Münchens Stränden noch nie!

Der Himmel königsblau, die Isar karibisch klar – seit Tagen verwöhnt uns Hoch Ulla mit tropischen Temperaturen und Sonne satt. Klar, dass es die Städter da in Scharen nach draußen zieht – an den Flaucher, in den Englischen Garten oder ins Freibad. Aber so voll wie heuer war’s gefühlt noch nie! Das saftige Grün der Badewiesen? Kaum mehr sichtbar. Ein schattiges Platzerl unterm Blätterdach? Echte Mangelware. Auf manchen Fotos sieht es fast so aus als würden sich die Städter übereinander stapeln – am und im Wasser.

München: 40.000 Menschen in städtischen Bädern

„Die extremen Temperaturen sind zurzeit nicht nur spürbar“, bestätigt Michael Solic von den Stadtwerken München (SWM), „sondern vielerorts auch deutlich sichtbar.“ Schließlich tummelten sich am vergangenen Dienstag allein in den städtischen Bädern rund 30 000 Menschen. „Am Mittwoch waren es sogar über 40 000.“ Tendenz steigend. Am Eingang zum Michaelibad zum Beispiel bildeten sich gestern Dutzende Meter lange Schlangen. Genauso am Schyrenbad. Und auch am Eisbach im Englischen Garten ging’s zu wie am Stachus.

So schön der Sommer in der Stadt auch ist – beim Anblick derartiger Menschenmassen fragt man sich schon, ob so ein Gewimmel und Gewusel überhaupt noch entspannend wirkt ...

Sarah Brenner

Der Zusammenschluss Isar-Allianz lehnt ein Flussbad ab. Das geht aus einem Positionspapier hervor.

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