Kickbox-Weltmeisterin hilft Kindern in Krisen

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Kickbox-Weltmeisterin und Ärztin Dr. Christine Theiss und Psychologe Simon Finkeldei helfen mit KITz traumatisierten Kindern

München - Sie ist intelligent, schön und schlagkräftig. Kickboxerin Christine Theiss (30) holt aber nicht nur einen WM-Titel nach dem anderen, sondern setzt ihre enorme Power auch für die Kleinsten und Schwächsten ein: für traumatisierte Kinder.

Für die gibt es seit einem Jahr in München KITz, einen speziell auf sie zugeschnittenen Kriseninterventionsdienst des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB). Und der wird hier auch dringend gebraucht: Die acht dort beschäftigten Psychologen standen 2010 bereits 400 Münchner Kindern nach schweren Katastrophen bei. Der Vater bringt sich um, die Mutter verunglückt tödlich vor den Augen ihres Kindes, der beste Freund stirbt durch die Hand eines Verbrechers — manche Kinderseelen müssen Unfassbares verkraften. Auch Christine Theiss hat in ihrer Zeit in der Notaufnahme des Schwabinger Krankenhauses oft Schlimmes erlebt: „Die Kinder stehen daneben, kriegen alles mit und werden dann für blöd verkauft und mit dem Spruch ,Mama sitzt jetzt auf einer Wolke‘ abgespeist.“ Oft habe sie sich gefragt, was jetzt aus den Kleinen wird. Deshalb sei es für sie eine „Selbstverständlichkeit“, Schirmherrin von KITz zu werden, sagte sie am Dienstag beim ASB, elf Tage vor ihrem nächsten WM-Kampf gegen Paola Capucci am 19. Februar in Stuttgart — den Sat 1 live überträgt. Nicht nur auf diesen Kampf habe sie „Riesenlust“. Sie verspreche, auch als Spendensammlerin für KITz all ihre Schlagkraft einzusetzen.

Die braucht es auch. Denn weder eine Krankenkasse noch die öffentliche Hand bezahlen die Arbeit von KITz. Der Dienst finanziert sich allein über Spenden. Und die werden dort dringend gebraucht.

Susanne Sasse

Kickbox-Weltmeisterin Theiss trainiert im Knast

Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg
Die Münchner Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (30) hat in der Justizvollzugsanstalt Siegburg (NRW) ein Training mit 14 Jugendlichen geleitet. Theiss: „Ich finde es gut, dass sie boxen dürfen, weil sie durch Boxen ruhiger werden. Sie lernen, dass es Regeln im Boxen gibt, wie im normalen Leben gibt. Sie sind noch jung und verdienen eine zweite Chance.“ © JVA Siegburg/Lichtenberg

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