King's X im 59:1: Die Konzertkritik

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King's X sorgten für einen großen Abend

München - Sie sind die souligste Rockband der Welt. Und die rockigste Soulband. Sie grooven wie Sau. Und sie machen glücklich: So war das King's-X-Konzert im 59:1.

King's X. Doug Pinnick, Ty Tabor, Jerry Gaskill. Zusammen 162 Jahre alt, 30 Jahre im Geschäft, 12 Studioalben. Und niemals auch nur annähernd mit dem Erfolg verwöhnt, die sie verdient hätten. Am Dienstagabend beehrten die drei Könige aus Texas München. Und im "59:1" am Stachus gab's zwei Stunden lang akkustische Happy-Pills satt.

Von "Welcome to / the Groooove Machine!" über "Black Flag", "Pillow", Dogman" bis zum letzten Song des regulären Sets "We were born to be loved" mit der obligatorischen Endlosschleife Ramtitatatata ramtitatatat - das hätten Jimi Hendrix, John Lennon und Keith Moon nicht besser hinbekommen.

Und dann kam ja noch der Zugabenblock: "Goldilox" (vom Publikum gesungen), "Over my Head" (in einer 17-Minuten-Version) und "Visions", der punkige Rausschmeißer vom 1988er Debut "Out of the silent planet".

Verstärker aus. Applaus. Und groovend ab nach Haus. Großer Abend!

Ludwig Krammer

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