Asylbewerber verhaftet

Kirche St. Michael beschmiert!

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Das „Allahu akbar“-Zeichen am Portal der Augsburger Ulrichskirche.

München - Die Polizei hat am Donnerstag einen Jordanier verhaftet. Er hat die Kirche St. Michael beschmiert. Der Asylbewerber war möglicherweise auch in Augsburg tätig.

Ist er tatsächlich ein religiöser Eiferer oder nur ein armer Irrer? In der Fußgängerzone haben Münchner Polizisten am Donnerstag Mittag einen Asylanten (30) aus Jordanien festgenommen, der mit weißem Hochglanzlack das arabische Schriftzeichen für „Gott ist groß, heiliger Krieg“ auf das linke Eingangsportal der Kirche St. Michael sprühte. Zuvor hatte er in der Kirche nach Angaben von Kirchenrektor Pater Karl Kern (64) alle Opferkerzen ausgeblasen. Der Pater sieht’­s gelassen: „Eine Kirche kann man nun mal nicht absolut schützen.“

Während der gesamten Kontrolle sang und betete der Mann. Ein arabisch sprechender Passant wollte vermitteln. Als Antwort trat der 30-Jährige den Mann in die Magengrube. Nun ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Der eigentlich in Augsburg untergebrachte Asylant hat mit seiner Reise nach München zudem gegen die Residenzpflicht verstoßen. Die Polizei prüft nun, ob der Jordanier auch in Augsburg für identische Schmierereien verantwortlich ist. Dort wurden in der Nacht zu Donnerstag die Portale dreier Kirchen (der Dom, Sankt Moritz und die evangelische Ulrichskirche) mit „Allahu akbar“-Zeichen besprüht.

dop

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