Billiger, mehr Personal

Kitas: Das ändert sich im neuen Jahr

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Mehr Zeit fürs Kind: Im neuen Jahr soll es kleinere Kita-Gruppen geben.

München - Das sind gute Nachrichten: Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) hat zum Start ins neue Kindergartenjahr kleinere Gruppen und Beitragssenkungen angekündigt.

Die Kitaplatz-Situation aber bleibt zumindest in München schwierig.  „Wir haben den Mindestanstellungsschlüssel ab 1. September erneut abgesenkt“, so Haderthauer. Das bedeutet konkret: ein Plus von circa 260 pädagogischen Ganztagsstellen bayernweit und ein Personal-Kind-Verhältnis von durchschnittlich 1:8 im Kindergarten und 1:4 in der Krippe. „Und wir erhöhen für alle Kinderbetreuungseinrichtungen die Personalkostenzuschüsse“, fügt Haderthauer hinzu. Die Folge: Die Gruppen können kleiner werden.

„Gleichzeitig startet der Einstieg in das beitragsfreie dritte Kindergartenjahr. Die Träger senken die monatlichen Elternbeiträge für das letzte Jahr automatisch um 50 Euro.“ Weitere Verbesserungen folgten mit der Novellierung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes. Die Ministerin: „Alle Verbesserungen zusammengenommen, investiert der Freistaat jedes Jahr zusätzlich rund 185 Mio. Euro.“ 2012 schießt die Staatsregierung insgesamt 2,4 Milliarden Euro in die Familienpolitik.

Vor einer Woche allerdings prophezeite Haderthauer mit einem Seitenhieb Richtung SPD, dass zwar die meisten bayerischen Kommunen 2013 den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz erfüllen können – München aber nicht. Hier würden zum 1. August 5000 Krippenplätze fehlen, sofern die Stadt nicht die bereitstehenden Fördermittel abrufe.

tz

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