Sgarbi will die Millionen geschenkt bekommen haben

Klatten-Erpresser jammert im Knast

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Deutschlands reichste Frau Susanne Klatten wurde erpresst.

Helg Sgarbi, mutmaßlicher Erpresser der Milliardärin Susanne Klatten, jammert im Knast.

Er beschwert sich via Spiegel über die ungewollte Publicity: „Ich beklage, dass es zu einer öffentlichen Debatte gekommen ist, bei der sowohl die Namen sogenannter Opfer wie auch von Menschen aus meinem familiären und persönlichen Umfeld auftauchen, die einer angeblichen Komplizenschaft bezichtigt werden.“

Der 43-jährige Sgarbi, der in Stadelheim sitzt und dem im kommenden Jahr in München der Prozess gemacht wird, hat Angst, dass ihm der öffentliche Rummel eine lange Haftstrafe bescheren könnte: „All dies kann schädlich sein für das gerichtliche Verfahren.“ Bislang hat er zu den Vorwürfen geschwiegen. Vor Gericht wolle er „gegebenenfalls noch umfassend aussagen“.

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Auf seine Version der „Wahrheit“ kann man gespannt sein. Ob er sich gar als Opfer darstellt? Sein Anwalt Till Gontersweiler wird im Focus mit den Worten zitiert, sein Mandant habe kein Geld von Susanne Klatten gefordert. Nein, sie habe ihm 7,5 Millionen freiwillig gegeben! Ein nettes Geschenk also …

Weitere 14 Millionen hatte Sgarbi nach bisherigen Ermittlungen zu erpressen versucht. Laut Focus hatte er von Susanne Klatten vor Weihnachten 2007 in einem Brief „2 x seven up“, also 14 Millionen, gefordert. Unterschrieben habe er mit „Dein sanfter Krieger“. Als „entgültiges Ultimatum“ für die Geldübergabe nannte er den 15. Januar.

Glaubt man Sgarbi, hatte Susanne Klatten keinen Grund, ihn anzuzeigen. Sie hatte sich laut ihrem Sprecher jedoch entschlossen, zur Polizei zu gehen, als sie erkannte, „dass das Ziel von Anfang an war, sie zu betrügen und Geld zu erpressen“. Der Prozess. verspricht einige Spannung.

ebu.

Quelle: tz

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