"Klatten hat Courage gezeigt"

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Susanne Klatten wagte die Flucht nach vorn.

Sie wollte sich nicht erpressen lassen und ging zur Polizei: Mit ihrem Mut hat Milliardärin Susanne Klatten maßgeblich zur Zerschlagung der Erpresser-Bande um Helg Sgarbi beigetragen.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Die BMW-Großaktionärin habe „Courage gezeigt und die Lawine ausgelöst“, wird ein hochrangiger Münchner Kriminalbeamter zitiert.

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Bereits am 9. Oktober 2007 sei die verheiratete Milliardärin von ihrem Liebhaber unter Druck gesetzt worden. Kurze Zeit später habe die dreifache Mutter kompromittierende Fotos und Videoaufnahmen erhalten. Klatten habe sich an das Institut für Konfliktforschung und Krisenberatung in Aschheim gewandt. Sgarbis Schreiben sei dort als Erpresserbrief eingestuft worden, Mitte Oktober ging Klatten zum Landeskriminalamt (LKA) . Dort sei sie auf eine mögliche Geiselnahme und Erpressung vorbereitet worden.

Laut Focus hörte das LKA in der Folgezeit Telefonate zwischen Klatten und Sgarbi ab. Dabei kam eine weitere Erpressung ans Licht. Am 23. Oktober 2007 schickten Sgarbis Komplizen als angebliche Medienkaufleute Klatten ein Fax. Sie gaben an, sie hätten ein Sex-Video. Focus zitiert aus dem Erpresser-Schreiben: Die Milliardärin werde in den Aufnahmen als „lebenslustige Zeitgenossin in Erscheinung treten, weg von Ihrem grauen Image, was Sie sicher freuen wird“.

Quelle: tz

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