Zwist erreicht Freistaat

Kooperation im Klinik-Streit vorgeschlagen

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Wolfgang Heubisch (FDP)

München - Kooperation der Kliniken: Die FDP schlägt vor, dass sich die kränkelnden Städtischen Kliniken mit den Unikliniken des Freistaats abstimmen.

„Dem Bürger ist es letztlich egal, ob er in einem städtischen oder staatlichen Krankenhaus behandelt wird“, sagt Ex-Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP), der in seiner Funktion auch Aufsichtsratsvorsitzender von Großhadern und Innenstadtklinikum sowie Rechts der Isar war. Schon heute gäbe es Beispiele für Kooperationen: In der städtischen Hautklinik an der Thalkirchner Straße betreibe das staatliche Großhadern die Ambulanz. OB Christian Ude (SPD) müsse die Initiative ergreifen: „Die Stadt will ja was.“

Heubischs Nachfolger Ludwig Spaenle (CSU) lehnt eine Kooperation ab: „Die Landeshauptstadt ist für die Situation allein verantwortlich und muss ihre Probleme selbstständig in den Griff bekommen.“

Am Freitag hat der OB nach dem Lenkungskreis auch offiziell den Aufsichtsratsvorsitz der Kliniken übernommen – von Bürgermeister Hep Monatzeder (Grüne). Ude sagte: „Die Kliniken brauchen ein tragfähiges Zukunftskonzept, das auch schmerzhafte Einschnitte beinhalten wird.“

DAC

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