Knochenbrecher? Frauen entlasten Imam

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Ist er bald frei?

München - Kommt Imam Hesham, der eine seiner drei Frauen schwer verletzt haben soll, bald frei? Seine beiden anderen Frau haben ihn nun in Schutz genommen.

Sein Anwalt Thomas Pfister zur tz: „Ich werde noch diese Woche bei der Staatsanwaltschaft vorsprechen und mich für eine Haftentlassung einsetzen.“

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Dem 40-Jährigen wird vorgeworfen, seiner aus Syrien stammenden Frau mehrere Knochen gebrochen zu haben. Der islamische Geistliche bestreitet dies. Seine beiden anderen Frauen – eine kommt aus Deutschland und eine aus Rumänien – nehmen ihn in Schutz. Alles sei gelogen, hat die Deutsche laut Pfister ausgesagt. Das mutmaßliche Opfer sollte gestern von einer Ermittlungsrichterin vernommen werden. Die Syrerin ließ sich jedoch entschuldigen und legte ein ärztliches Attest vor. Kann sie mit einer Aussage-Verweigerung das Verfahren zum Platzen bringen? „Nein“, so Pfister. Da sie nicht nach deutschem Recht verheiratet sei, stehe ihr kein Aussageverweigerungsrecht zu. Im Prozess könne daher ihre polizeiliche Aussage, in der sie den Imam schwer belastet hat, verwertet werden.

ebu.

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