Münchner Promi-Anwalt

Köhler-Freese: Verstoß gegen Berufsverbot?

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Nikolaus Köhler-Freese.

München - Für Münchner Promis war Nikolaus Köhler-Freese eine gute Adresse: Der Anwalt vertrat unter anderen die Mode-Lady Sarah Kern  und den Schauspieler Günther Kaufmann. Jetzt steht der Jurist selbst vor Gericht.

Für Münchner Promis war Nikolaus Köhler-Freese eine gute Adresse: Der Anwalt vertrat unter anderen die Mode-Lady Sarah Kern (Scheidung) und den Schauspieler Günther Kaufmann († 64, Prozess um räuberische Erpressung mit Todesfolge). Jetzt steht der Jurist selbst vor Gericht. Das Landgericht Augsburg hatte über ihn ein Berufsverbot verhängt. Köhler-Freese soll trotzdem als Anwalt gearbeitet haben.

Der Jurist hatte trotz des Berufsverbots mit einem jungen Anwalt aus Grünwald kooperiert, der als Chef auftrat – während Köhler-Fresse sich als Assessor bezeichnete. Vor Gericht sagt er: „Ich habe das Berufsverbot so verstanden, dass es kein generelles Verbot gab, als Jurist tätig zu sein.“

Wegen Betrugs in drei Fällen, Diebstahl und Beihilfe zum Bankrott war Köhler-Freese am 7. September 2011 in Augsburg zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einem Berufsverbot verurteilt worden.

Der Prozess geht morgen weiter.

ebu

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