Ausstellung ab April 2009 im Olympiapark

„König Tut“ kommt nach München

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Diese massiv goldene Totenmaske hat das Bild des pharaonischen Ägypten in aller Welt geprägt.

Nein, natürlich kommt der König nicht selbst. Zum einen ist er schon seit rund 3330 Jahren tot; zum anderen hüten die Ägypter die Schätze aus seiner legendären Grabkammer heute wie ihren Augapfel und lassen sie kaum je auf Reisen gehen.

Aber jetzt können die Münchner durch seine maßstabs- und orginalgetreu nachgebaute Grabkammer spazieren. Ab April 2009 (der genaue Termin steht noch nicht fest) wird die Ausstellung, die derzeit in Zürich Massen anlockt, in der Event-Arena im Münchner Olympiapark zu sehen sein.

Anders als die sonst üblichen Darstellungen will diese Ausstellung nicht einzelne Objekte aus dem Grab des Kindkönigs Tutanchamun in Vitrinen zeigen, sondern einen Eindruck der Grabkammern vermitteln, wie sie der britische Entdecker Howard Carter 1922 im Tal der Könige vorfand. Wohlgemerkt: Die über 1000 Einzelstücke der kostbaren Schätze des Pharao sind keine Originale, sondern in jahrelanger Arbeit von 120 Kunsthandwerkern in Kairo angefertigte Kopien. Das aber ermöglicht den Besuchern ein Raum-Erlebnis des berühmten Königsgrabs, wie es außer Howard Carter und wenige priviligierte Besucher noch niemand gesehen hatte – denn die Schätze wurden schon bald nach ihrer Entdeckung aus dem Grab fort und ins Museum gebracht.

Weitere Informationen unter www.tut-ausstellung.com .

Quelle: tz

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