Obdachlose in Lebensgefahr

Illegale Schlaflager in Bunker entdeckt

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Der rostige und löchrige Ofen produzierte in angeheiztem Zustand so viel Rauch, dass Gefahr für Leib und Leben bestand

München - Immer wieder missbrauchen Obdachlose die Kohlebunker am ehemaligen Bahnbetriebswerk in Berg am Laim als Unterschlupf. Sie suchen nach einem geschützten Ort und bringen sich dafür zum Teil in Lebensgefahr.

Anwohner hatten die Polizei am Donnerstagmorgen darauf hingewiesen, dass in letzter Zeit immer wieder mehrere Personen morgens von dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks in Berg am Laim kamen und abends wieder dorthin zurückkehrten. Die Bundespolizei musste deshalb auch schon mehrfach dorthin ausrücken. Die Beamten durchsuchten das Gelände daraufhin am Donnerstag zwischen 16 und 19 Uhr, um dem Treiben endgültig ein Ende zu bereiten. Sie fanden sogar 26 Obdachlose. Alle stammen aus Rumänien.

Sie hatten sich in den ehemaligen Kohlebunkern auf dem Gelände illegale Schlaflager eingerichtet. Um noch besser vor der Kälte geschützt zu sein, hatten die Obdachlosen außerdem brennende und stark rauchende Öfen aufgestellt. Als die Beamten diese entdeckten, alarmierten sie sofort die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass durch die starke Rauchentwicklung in dem geschlossenen Raum Gefahr für Leib und Leben bestand. Glücklicherweise hielten sich zu diesem Zeitpunkt aber keine Personen in dem Bunker auf.

Illegale Schlaflager in Kohlebunker entdeckt

Illegale Schlaflager in Kohlebunker entdeckt

Nach ihrer Festnahme wurden die Rumänen in einem Obdachlosenheim untergebracht. Sie wurden wegen Hausfriedensbruch angezeigt. Die Deutsche Bahn will nun Vorkehrungen treffen, damit die Kohlebunker in Zukunft unzugänglich sind.

mm

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