Seit Mittwoch vor Gericht

Duo finanziert sich mit Drogenschmuggel seine Sucht

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Die zwei Männer stehen seit Mittwoch vor Gericht.

München - Um sich ihre eigene Drogensucht zu finanzieren, haben zwei Männer Marihuana und Kokain geschmuggelt. Seit Mittwoch stehen sie deswegen in München vor Gericht.  

Sie schmuggelten Marihuana und große Mengen Kokain aus dem Ausland über die Grenze und finanzierten sich mit dem Verkauf ihr Leben und ihre eigene Drogensucht. Seit Mittwoch müssen sich Peter P. (26) und Radu C. (31) vor dem Landgericht München II verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten vor, in über 29 Fällen mit Rauschgift gehandelt zu haben. Zunächst schwiegen die Männer, kommunizierten nur über ihre Anwälte. Doch im weiteren Verlauf packte Peter P. aus. In seinem Büro in Gauting fanden Ermittler über 350 Gramm Kokain und mehrere Streckungsmittel. „Ja, das gehörte mir“, sagt der Angeklagte. „80 Prozent habe ich verkauft, den Rest habe ich selbst konsumiert.“ Ein Urteil ergeht am 17. Juni.

J. Heininger

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