In der Unterhose transportiert

Koks in Socken: Drogenbande vor Gericht

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Die vier Albaner auf der Anklagebank.

München - Eine mutmaßliche Drogenbande saß am Freitag vor Gericht. Sie sollen ein Kilo Koks nach München geschmuggelt haben, um es hier zu verkaufen.

Arbeit? Da lacht Fation B. (26) nur. Kellner sei er mal gewesen, nachdem er die Schule abgebrochen hatte. Danach tingelte er durch Europa. 2009 ging der Albaner nach Italien, dort erhielt er aber keine Arbeitserlaubnis. Seit zwei Jahren ist er in München, 16 Monate davon in Haft. Freitag stand er wieder vor Gericht: als Teil einer mutmaßlichen Drogenbande, die laut Staatsanwaltschaft ein Kilo Kokain nach München schmuggeln und verkaufen wollte.

Am Hauptbahnhof sollte Fation B. die Lieferung am 18. März 2013 laut Anklage gemeinsam mit Bajram S. (37) und Faik P. (33) in Empfang nehmen – geplant war, dass Olgert S. (31) die tödlichen Drogen in Umlauf bringt. Verpackt war das Koks in Socken, die die Angeklagten für den Transport in ihrer Unterhose versteckten. Bei einer Polizei-Kontrolle flogen die Männer aber auf. Seitdem sitzen sie im Knast.

thi

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