Trupps suchten nach ihm

Völlig dehydriert: Vermisster Münchner im kolumbianischen Dschungel gefunden - Nächstes Ritual steht schon an

Ein Münchner im Dschungel
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Daniel W. verschwand plötzlich im kolumbianischen Dschungel.

Der 29-Jährige Münchener wurde wegen eines Schamanischen Rituales vermisst. Jetzt ist er wieder aufgetaucht - Und hat wohl neue Pläne

Update vom 22. April, 14.30 Uhr: Laut einem Sprecher der Berliner Polizei sei der Vermisste „desorientiert und dehydriert“, aber „ansonsten gesund“, so die dpa. Ein Suchtrupp hatte den 29-Jährigen im Dschungel rund um Putumayo am Mittwoch (21. April) nach acht Tagen aufgespürt und in der Stadt Mocoa in ein Militärkrankenhaus gebracht.

Nach dem etwas aus dem Ruder gelaufenen schamanischen Ritual am 13. April, wegen welchem der Münchener dann verloren ging, starteten Familie, Freunde und Bekannte in sozialen Netzwerken Suchaufrufe. Und als wären Sorge, Suche und sein gesundheitlicher Zustand nicht schon genug, gab der 29-Jährige nun in einem Video der Kolumbianischen Polizei bekannt: Er habe vor, die Erlebnisse der vergangenen Tage mithilfe eines neuen spirituellen Rituales aufarbeiten zu wollen.

Ein 29-Jähriger aus München wurde nach einem Ausflug im kolumbianischen Dschungel vermisst. Nun hat der Einsatzleiter des Suchtrupps gute Nachrichten.

Update vom 22. April, 6.50 Uhr: Die Suche nach einem im kolumbianischen Dschungel vermissten Münchner hat ein gutes Ende genommen. In der Nähe des Ortes, an dem der 29-Jährige wohl an einem Schamanenritual teilgenommen hatte (siehe Ursprungsmeldung), wurde Daniel W. nun gefunden. Das kolumbianische Portal El Tiempo berichtet, dass der Münchner in ein Militärkrankenhaus gebracht worden sei. In einem offiziellen Tweet der Polizei ist zu sehen, wie der völlig dehydrierte W. noch im Dschungel erstversorgt wird.

„Ich warte auf weitere Details, aber wir können sagen, dass er sicher und gesund ist“, zitiert Focus Online den Einsatzleiter des kolumbianischen Suchtrupps. Reisebegleiter des 29-Jährigen hatten über die sozialen Netzwerke um Hinweise der lokalen Bevölkerung gebeten, nachdem ihr Freund verschwunden war.

Mann aus München vermisst: Suchtrupps durchkämmen kolumbianischen Dschungel

Ursprungsmeldung vom 20. April:

München/Mocoa - Der 29-jährige Daniel W. aus München gilt im südkolumbianischen Dschungel als vermisst. Wie die kolumbianische Tageszeitung El Tiempo mitteilte, habe sich W. vergangenen Dienstag (13. April) von seinen Freunden in einem „indigenen Reservat“ ohne genaues Ziel und ohne Ausweispapiere verabschiedet.

Daraufhin wurde der Münchner, der kein Spanisch spricht, noch einmal am Samstag (17. April) von mehreren Bauern in der Gemeinde San Juan de Villalobos gesehen, wo er „Hilfe und Essen“ bekam. Begleiter vermuten, dass er sich Richtung Bogota aufgemacht haben könnte. Er sei im März nach Kolumbien gereist, „um sich selbst zu finden“ und die indigenen Kulturen kennenzulernen.

Mittlerweile haben mehrere seiner Reisebegleiter einen Suchaufruf in den sozialen Medien, wie etwa Facebook gestartet. Die kolumbianische Polizei sowie die Gemeinde und die deutsche Botschaft seien bereits informiert. Laut eines Freundes des Vermissten aus München, sind bereits drei Suchtrupps dabei, den Dschungel zu durchkämmen. Die Aktion wird laut der Polizei von Mocoa ausgeweitet.

Münchner verschwindet im kolumbianischen Dschungel: Nahm er zuvor an Ritual teil?

„Der Mann wird seit dem 14. April vermisst. Wir werden jetzt Kontakt mit den entsprechenden Stellen aufnehmen, um zu erfahren, was mit dem Vermissten geschehen ist. Weil es ein Fall im Ausland ist, wird das BKA mit eingebunden“, erklärte Michael Gassen von der Berliner Polizei gegenüber Bild.

W. soll laut des Berichts in der Nacht von 13. auf 14. April angeblich an einem schamanischen Ritual teilgenommen haben und daraufhin nackt in den Dschungel gerannt sein.

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