Halbzeit der Münchner GroKo

Kommentar: Das Rathaus-Bündnis am Wendepunkt

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Wolfgang Hauskrecht. 

OB Dieter Reiter (58, SPD) und die SPD-Fraktion haben am Sonntag bei Halbzeit der Wahlperiode Bilanz gezogen – und den Fahrplan für die zweite Halbzeit bekannt gegeben. München-Redakteur Wolfgang Hauskrecht kommentiert. 

München - Die Koalition, die genau genommen keine ist, sondern nur ein Zweckbündnis, scheint an einem Wendepunkt zu stehen. Die SPD hat gestern schon mal angedeutet, was in den nächsten Monaten auf München zukommt: Zwei Parteien, die das gemeinsame Pflichtprogramm abgearbeitet haben und nun wieder verstärkt eigene Akzente setzen dürften. Die CSU wird sich da nicht lange bitten lassen und selbiges tun. Das könnte bedeuten: mehr Streit, mehr Werben um andere Mehrheiten. Insbesondere die Grünen könnten so wieder an Gewicht gewinnen. Verschärft wird das Ganze durch die Bundestagswahlen. Der Wahlkampf hat bereits begonnen, und es steht zu befürchten, dass die Aussicht auf Stimmen so manchem Politiker den Verstand vernebelt. Wichtige Stadtthemen könnten bei dem Kampf um ein Mandat unter die Räder kommen. CSU-Mann Michael Kuffer hat schon einen Vorgeschmack gegeben. Er will im Münchner Süden unbedingt die Nachfolge von Peter Gauweiler antreten und setzt unverhohlen auf das Wahlkampfthema Angst. Ob Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und sein Vize Josef Schmid (CSU) als Moderatoren taugen, ist fraglich. Sie liegen bekanntlich selbst im Clinch.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zum Thema

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