Kommentar

Ladensterben in der Innenstadt: Wir sind auch selbst schuld

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Rathaus-Reporter Klaus Vick. 

H&M, Zara, TK Maxx, Telekom, Apple Store oder Starbucks – willkommen in den Innenstädten moderner Metropolen. Der Filialisierungsgrad steigt kontinuierlich. München macht da schon lange keine Ausnahme mehr. Rathaus-Reporter Klaus Vick kommentiert. 

Ketten erobern die Innenstädte. Weltweit sind Einkaufsmeilen kaum noch unterscheidbar. Nun gut, das ist der Gang der Dinge. Die Nachfrage regelt das Angebot. Wenn Nischenläden sterben, ist das nicht nur die Folge von Preistreiberei bei den Mieten. Die Leute kaufen eben auch überwiegend bei Filialisten ein. Wer Liebhaberläden will, findet sie meistens noch am Rande der Altstadt in Haidhausen, Schwabing oder im Glockenbachviertel. Einflussmöglichkeiten zum Gegensteuern hat die Stadt wenige, weil sie ja in der City kaum noch Immobilien besitzt. Oftmals wurde schon Tafelsilber verkauft. Immerhin: Das Ruffinihaus mit seinen kleinteiligen, alteingesessenen Geschäften sticht in dieser Hinsicht als Leuchtturm heraus. Und sicher gibt es auch noch inhabergeführte Betriebe wie Hirmer, Beck, Dallmayr, Kohnen oder Hugendubel. Der Filialisierungsgrad in anderen Großstädten Deutschlands ist sogar noch höher. Vom Trend her aber holt München auf. Ob das schade ist oder nicht, mag letztlich jeder Kunde für sich selbst beurteilen. Klar ist, dass auf alle Fälle immer mehr ein Stück München verloren geht. Und das ist definitiv schade.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zum Thema: Ladensterben in der Innenstadt - Verliert München seine Seele?  

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