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Kommentar zu erneuter Hundeattacke: Viel zu viele Angriffe

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Von: Armin Geier

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Fordert ein Umdenken und eine Reaktion auf die zahlreichen Hundeangriffe: Redakteur Armin Geier macht sich Gedanken um die Bissattacken in Deutschland.
Fordert ein Umdenken und eine Reaktion auf die zahlreichen Hundeangriffe: Redakteur Armin Geier macht sich Gedanken um die Bissattacken in Deutschland. © Westermann

Seit vielen Jahren bleibt die Zahl der Hundeangriffe auf Menschen unverändert hoch. Deshalb muss nun reagiert werden. Ein Kommentar von Redakteur Armin Geier.

München - Gleich vorweg: Ich mag Hunde. Ich bin mit ihnen aufgewachsen, da unsere Familie immer ein Zamperl besaß. Ich weiß: Hund ist nicht gleich Hund. Manche Tiere (die Minderzahl) sind aggressiv, greifen gerne an. Das hat nicht notwendigerweise mit der Rasse zu tun. Statistiken zeigen, dass die meisten Angriffe auf das Konto von Schäferhunden gehen. Aber die Zahlen sind beängstigend - wie auch der Angriff auf den kleinen Charlie: Laut Ärzteblatt gibt es rund 50.000 Biss-Attacken pro Jahr. Das ist zu viel. Viel zu viel!

Traurig ist zudem, dass die Zahl seit 20 Jahren stagniert. Nichts hat sich getan. Fakt ist: Die Behörden müssen Haltern mit verhaltens­auffälligen oder gefährlichen Tieren endlich besser auf die Finger schauen. Hier ist es Zeit für eine Maulkorb-Pflicht und für höhere Strafen. Zum Schutz von uns allen!

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