Ränkeschmiede auf Kosten der Sicherheit?

tz-Kommentar zum Wiesn-Zaun: Bitte keine Spielchen!

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tz-Redakteur Johannes Welte.

München - Erst war er dafür, dann plötzlich dagegen: Einige wittern bei der Meinungsänderung des KVR-Chefs zum Zaun um das Wiesn-Gelände eiskaltes Kalkül. Das könnte nach hinten los gehen, meint tz-Redakteur Johannes Welte.

Es ist schon seltsam: In drei Sitzungen hatten sich seit März die Experten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst für Josef Schmids mobilen Zaun ausgesprochen. Auch der neue KVR-Chef Thomas Böhle war am Montag noch dafür, gestern plötzlich war er aber anderer Meinung – und lieferte seiner Partei damit den Grund, den Zaun abzulehnen. Die CSU wittert hinter vorgehaltener Hand ein abgekartetes Spiel. Falls die SPD tatsächlich den CSU-Wiesn-Bürgermeister Schmid absichtlich auflaufen ließ, spielt sie mit hohem Risiko: Ihr Referent Thomas Böhle haftet persönlich – und seine Partei politisch für die Sicherheit auf der Wiesn. Auf jeden Fall gilt: Mit der Sicherheit macht man keine Spielchen!

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