Kommunalwahl 2020 

Der nächste Rocker nach OB Reiter: Liedermacher Hefter tritt für die SPD an

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Reiter-Favorit: Sänger und Schauspieler Roland Hefter.

Schauspieler und Liedermacher Roland Hefter will bei der Kommunalwahl 2020 für die SPD für den Stadtrat kandidieren. Er möchte Dieter Reiter unterstützen.

Die FDP hat schon, die Grünen folgen am Wochenende mit ihrer Listenaufstellung für die Kommunalwahl. Meldeschluss ist bereits – seit gestern auch bei der SPD, die final ihre Liste im November aufstellen wird. Die sogenannten Vorreihungen beginnen aber jetzt. Dabei gibt es Überraschungen: So möchte etwa der Schauspieler und Liedermacher Roland Hefter für die SPD für den Stadtrat kandidieren. „Ich möchte Dieter Reiter unterstützen“, sagt Hefter auf Anfrage unserer Zeitung. „Er macht eine super Politik.“

Kommunalwahl 2020 in München: Liedermacher Hefter tritt für die SPD an

Hefter ist gebürtiger Münchner. Seit der Landtagswahl in Bayern 2018 gehört er zum inneren Kreis der Initiative „Künstler mit Herz“, die sich in einem Video gegen die AfD wandte. Als Schauspieler ist Hefter etwa aus der Serie „München 7“ bekannt.

„München und die SPD, das gehört einfach zusammen“, sagt das Parteimitglied. Und Hefter liebt die Stadt von ganzem Herzen. „Die Lebensqualität, die wir hier haben, das ist auch ein Verdienst der SPD und der Arbeit der Oberbürgermeister“, sagt der Liedermacher. Er wolle nun seinen Teil dazu beitragen, damit das so bleibt. „Ich arbeite viel mit dem Verein ,Ein Herz für Rentner‘ zusammen. Mir ist dabei klar geworden, wie viele arme Rentner es in München gibt, die sogar wegziehen müssen, weil sie sich die Stadt nicht mehr leisten können. Da möchte ich mich einbringen.“

Auf welchem Platz Hefter bei der Kommunalwahl 2020 auf der SPD-Liste antreten wird, ist offen. Er muss zunächst durch die Vorreihung, denkbar ist aber, dass Partei und OB Dieter Reiter Hefter sogar einen Platz zuweisen, einen so genannten Freischuss verbrauchen. Klar ist, dass Hefter bekannt ist und somit Stimmen ziehen dürfte. Reiter sagte gestern auf Anfrage: „Ich habe ihn gefragt, ob er sich vorstellen könnte, für die SPD in den Stadtrat zu gehen. Seine politische Haltung ist klar, er ist unkonventionell, sympathisch, hat neue Ideen. Und wenn einer seine politischen Überzeugungen auch noch durch Musik, wie zum Beispiel in seinem Anti-AfD-Video, so gut zum Ausdruck bringen kann, finde ich das einfach klasse!“

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