Kontobetrug: 14 Bulgaren nach Razzia festgenommen

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Wegen Kontobetrugs hat die Polizei bei der Razzia im Männerwohnheim 14 Bulgaren festgenommen.

München - Razzia im Männerwohnheim in Obersendling: Das Heim diente so genannten Konto-Eröffnungsbetrügern aus Bulgarien als Deckadresse.

Laut Polizei wurden am Mittwoch um 5.30 Uhr Beamte der Münchner Kripo, des Hauptzollamts sowie des Einwohnermeldeamts im Heim an der Machtlfingerstraße vorstellig. Dort kontrollierten sie insgesamt 155 Einwohner aus Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Polen, Portugal und aus Deutschland. Insgesamt dauerte die umfangreiche Razzia bis um 20 Uhr.

Ergebnis: Die Polizei nahm 14 Bulgaren im Alter zwischen 20 und 45 Jahren vorläufig fest. Sie stehen im Verdacht, Konten eröffnet und mit EC-Karten im großen Stil eingekauft zu haben – ohne jede Kontodeckung. Mit den ungedeckten Karten schlossen sie unter anderem Handy-Verträge ab.

Die laut Polizei "zumeist mittellosen Bulgaren" wurden dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Neu von ihnen gingen anschließend in den Knast. Der Gesamtschaden, den die Bulgaren-Bande mit ihren Betrügereien angerichtet hat, beläuft sich wohl auf mehrere tausend Euro.

tz

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