Kontrolle im Rotlichtmilieu: Kokain und schimmelnde Wände

München - Bei einer Kontrolle im Rotlichtmilieu hat die Polizei bei mehreren Personen Kokain gefunden. Ein Etablissement war zudem in einem schlimmen Zustand.

In der Nacht von Samstag, 1. Oktober, auf Sonntag, 2. Oktober, hat die Münchner Polizei je einen Prostitutionsbetrieb im Münchner Westen und im Osten kontrolliert. Dabei fanden die Beamten laut Polizeibericht bei einem Verantwortlichen eines Betriebes Kokain. In Griffnähe wurde zudem eine bereitgelegte Wandfliese mit entsprechenden Anhaftungen gefunden. Der Mann gab den Konsum und somit die Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz zu. Gegen den Deutschen mit festen Wohnsitz wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Auch eine Prostituierte hatte bei ihren persönlichen Gegenständen ein Pulver aufbewahrt. Ein Schnelltest zeigte, dass es Kokain war. Bei ihr wurde ein Geldbetrag als Sicherheitsleistung einbehalten, da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Eine weitere Prostituierte hatte ebenfalls Kokain bei sich. Gegen sie wurde Anzeige erhoben.

Aufgrund des schlechten Gebäudezustandes eines Etablissements wird das Gesundheitsamt informiert. Neben dem allgemein unsauberen Zustands von verschiedenen Zimmern fiel besonders der großflächig vorhandene Schimmel an den Zimmerwänden auf.

Trotz vorhergehenden Belehrungen wurde durch die Polizei in einem Betrieb wiederholt festgestellt, dass in Ausschank bzw. Barraum mit Duldung der Verantwortlichen geraucht wurde. Dieser Verstoß nach dem Gaststättengesetz wird dem Kreisverwaltungsreferat mitgeteilt.

mm

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