Konzertkritik: Katy im Wunderland

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Katy Perry bei einem ihrer Konzerte

München - Katy Perry hat am Samstagabend im Münchner Zenith ihre Welttournee eröffnet. Sie feiert 365 Tage im Jahr Fasching. Sie erzählt die Geschichte eines kitschigen Traums. Die Konzertkritik:

Wo auch immer Katy Perry, 26, auftritt, zieht sie die Blicke auf sich. Was auch daran liegt, dass sie 365 Tage im Jahr Fasching feiert. Als Schneefrau, Football-Spieler, Karussell-Zelt oder als Betty Geröllheimer.

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Und beim Auftakt ihrer Welttournee in Deutschland (Zenith) wieder schrill! Katy erscheint in einem Zuckerwatte-Tutu und wird etliche Male ihr Kostüm wechseln – auf der Bühne, wohlgemerkt.

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Und sonst? Erzählt Katy die Geschichte eines kitschigen Traums. Auf der Suche nach ihrer Katze Kitty landet die kleine Alice, äh, Katy, in einem süßen Wunderland. Dort trifft sie auf allerlei Gestalten, die in Videosequenzen und leibhaftig auf der Bühne hopsen. Wir sehen Katy als Vamp, Pfau, Engel – und wie sie in einen überdimensionierten Brownie beißt.

Die Show erinnert an Zirkus. Doch wenn Katy singt, überzeugt sie. Den Plastik-Pop, mit dem sie bekannt wurde, blendet sie dabei aus. Zwar spielt sie alle Hits, aber die haben wenig mit der Albumversion gemein. Sie ist mit einer Rockband angetreten, greift sogar selbst zur (glitzernden) Gitarre. Dass die wilde Mischung bei vielen Fans nicht ankommt – ach, egal. Helau und Alaaf, Katy!

Thierry Backes

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