Kraftklub im 59:1: Olli Pocher in gut

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Kraftklub bei einem Auftritt (Archivfoto)

München - Jung, wild und provozierend – das ist Kraftklub. Wie Phönix aus der Asche steigen die fünf Chemnitzer derzeit am deutschen Musikhimmel auf. Im 59:1 gaben sie eine Kostprobe ihres Könnens.

Der Name ist Programm bei Kraftklub, denn: Kräftig und vor allem impulsiv heizten sie dem Publikum im 59:1, mit ihrem speziellen Mix aus Rock, Elektro und deutschem Sprechgesang so richtig ein. Kleiner Klub, große Show, könnte man sagen. Die Quote der Kraftklub-Komplizen die schreiend, tanzend und explodierend einen schönen Abend feierten, hätte kaum höher sein können.

Sänger Felix Brummer gab den Takt vor und die ekstatische Masse folgte ihm. Dabei erinnerte er in seiner Mimik stark an Comedian Olli Pocher – nur irgendwie besser. Immer wieder sprang er selbst auf und ab, animierte mit kreisenden Armbewegungen und landete letztendlich sogar auf den Händen der tobenden Feiernden.

Wer abgehen will, ist bei Kraftklub genau richtig. Und wer rebellieren will, der erst recht. Kraftklub ist gegen oben, ist gegen rechts und selbst ziemlich links und manchmal auch ein bisschen unten. Und wenn Lieder wie Randale, Scheissindiedisko oder Retalin ertönen, fährt das in die Glieder. Man muss tanzen, für sich, für Kraftklub und für den Moment.

Mathias Müller

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