Krankenstand sinkt: Jetzt normaler MVG-Plan?

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Fahrgäste von U-Bahn, Bus und Tram sind vom MVG-Notfahrplan genervt

München - Wann ist denn jetzt endlich Schluss mit dem Notfahrplan? Die genervten MVG-Fahrgäste können zumindest vorsichtig optimistisch sein. Erste Tramlinien fahren wieder normal.

Die MVG-Fahrgäste sind von Tag zu Tag genervter, weil die Verkehrsgesellschaft noch immer am Notfahrplan festhält, obwohl der Streik seit 28. September ausgesetzt ist. Jetzt können die Münchner zumindest vorsichtig optimistisch sein.

„Wir nähern uns dem Normalfahrplan zunehmend an, weil die Krankenstände sich in den letzten Tagen zumindest bei U-Bahn und Tram verbessert haben“, sagt Sprecher Christian Miehling.

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Nach Streik bei MVG: Jetzt ist Krankenalarm

Bei der Tram hat das beispielsweise bereits dazu geführt, dass die MVG am Montagabend auch die Abschnitte der Linien 17, 20 und 25 an den Außenästen, an denen es zwischenzeitlich nur Schienenersatzverkehr gab, wieder mit Zügen befahren konnte. „Wir hoffen, dass dieser Trend anhält und damit im Laufe der Woche wieder ein weitestgehend normaler Betrieb möglich ist.“

Endgültige Sicherheit gäbe es aber leider nur, wenn die GDLer ihren Streik beendeten. „Wir können angesichts der unsicheren Entwicklung der Krankenstände noch immer keinen Stichtag nennen“, sagt Miehling. Wie die tz berichtete, waren am Freitag 32 Prozent der streikbereiten GDL-Busfahrer nicht zum Dienst erschienen.

Problem der MVG: Angenommen, es wird verkündet, am kommenden Tag fahre wieder alles nach Normal-Fahrplan – und dann meldeten sich plötzlich etliche GDLer krank? Dann verlassen sich die Münchener auf den üblichen Fahrplan, doch die Trambahn oder der Bus kommt nicht…

nba.

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