So grausam starb Sebastian H. beim Fessel-Sex

Kreissägen-Mord: Bestialische Grusel-Details bekannt geworden

Die Angeklagte Gabi P. vor Gericht.

Der Kreissägen-Mord von Haar: Seit Mitte Februar arbeitet das Landgericht den Grusel-Fall auf. Gabi P. (32) hatte ihren Ex-Freund Sebastian H. (†28) beim Fessel-Sex eine Kreissäge auf die Brust gedrückt, seine Leiche ließ sie monatelang am Dachboden liegen – bis ihr neuer Freund Christian K. (33) den Toten fand und im Garten der Zunftstraße vergrub.

München - Der Gestank muss bestialisch gewesen sein, sagte Rechtsmediziner Randolph Penning (62), der am Montag sein Gutachten vorstellte. Mit Kollegen hatte er im Januar 2016, kurz nach Aufdeckung der Tat, die Obduktion der Leiche durchgeführt. Die Unterschenkel waren in Müllsäcke verpackt, der Oberkörper in ein rotes Spannbettlaken und Malerfolie. Laut Penning „ungewöhnlich dilettantisch.“

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Der Schädel von Sebastian H. sei unverletzt gewesen, über den Augen lag noch die verklebte Taucherbrille, die er beim Liebesspiel getragen hatte. Die Kreissäge habe ihn am Brustkorb getroffen, verletzte Lunge und Herz. „Absolut tödlich“, urteilte der Rechtsmediziner. Zudem gab es zwei Einschnitte im rechten Schlüsselbein. Der Kopf wurde nicht komplett abgetrennt, die Oberschenkel „in Einzelteile zerlegt“ – mit Säge, Beil und Messer.

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Wer ist zu so einer Tat fähig? Darauf gab das zweite Gutachten Antworten. Psychiater Matthias Hollweg (55) gab Einblicke in die kranke Seele von Gabi P., die er im Gefängnis mehrfach untersucht hatte. Sie sei eine selbstunsichere Persönlichkeit mit tiefgreifendem Partnerkonflikt. Erst mit Christian K. habe sie über ihre Traurigkeit sprechen können... 

Münchner Kreissägen-Mord: Tagebücher enthüllen Motive

Untersuchte Gabi P. mehrfach im Gefängnis: Psychiater Matthias Hollweg.

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