Angeklagte spricht über ihre Motive

Kreissägen-Mord in Haar: Weitere grausame Details bekannt

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Der Leichenfund im Januar 2016

München - Der zweite Prozesstag rund um den grausamen Kreissägen-Mord in Haar ist vorbei - und auch an dem kamen grausige Details ans Licht. Außerdem erklärte die Angeklagte ihre Motive.

„Ich habe keinen Hass auf Gabi“, sagt Marianne H., die Adoptivmutter von Sebastian H. (†28). Im Gerichtssaal versuchte sie sogar, die Hand der Mörderin zu berühren – aber Beamte gingen dazwischen. „Sie war angenehm, ruhig, liebevoll. Ich hätte nie gedacht, dass sie zu so einer Tat fähig ist.“ Am zweiten Prozesstag kamen weitere grausige Details ans Licht.

Ein Beamter der Spurensicherung erzählte, die Leichenteile seien nur 85 Zentimeter tief vergraben gewesen, auf dem abgetrennten Schädel saß die Taucherbrille, die Gabi P. dem Studenten beim Fesselsex aufgesetzt hatte – kurz bevor sie ihn getötet hat.

Fessel-Sex setzte Gabi unter Druck

Ihre Motive: Sebastian H. hatte sie wohl schikaniert, nachts aus dem Bett geholt, geschlagen – und zu abartigen Sexpraktiken gezwungen, etwa Sadomaso.

Im Schlafzimmer hatte H. offenbar Haken für Fesselspiele angebracht. Der sexuelle Druck sei Gabi P. über den Kopf gewachsen. So sehr, dass sie angeblich froh war, dass eine zweite Frau ihr bizarres Liebesleben bereicherte.

Am Nachmittag wurde die Öffentlichkeit erneut ausgeschlossen. Hinter verschlossenen Türen sagte Gabi P. weiter zu der Tat aus. Gabi P. soll ihren ehemaligen Lebensgefährten mit einer Kreissäge getötet haben.

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