Treffen mit allen Beteiligten

CSU will Krisengipfel für die Münchner Innenstadt: „Große Sorge über Angebot“

Marienplatz München
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Die CSU will die Innenstadt beleben.

Münchens Innenstadt hat sehr unter der Pandemie gelitten, Touristen und Kunden blieben weitgehend aus. Wie es mit der City weitergeht, will die CSU nun bei einem Krisengipfel mit Vertretern von Handel, Tourismus, Kultur, Gastronomie und Politik klären lassen. Gemeinsam sollen Maßnahmen entwickelt und mit Experten aus der Praxis diskutiert werden. Zusätzlich soll ein Ideen-Wettbewerb allen Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Ideen für eine attraktive Innenstadt einzubringen.

„Die Innenstadt prägt Münchens Identität“, sagt CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl. „Ich habe große Sorge, dass das Angebot in unserer Fußgängerzone bald nicht mehr von anderen Städten zu unterscheiden ist.“

Dabei gehe es nicht nur um die mittelfristigen Folgen der Pandemie, auch über die langfristige Entwicklung solle man sich bei dem City-Gipfel Gedanken machen. „Große Ketten und Systemgastronomie gibt es überall. Wir müssen vor allem die kleinen, inhabergeführten Betriebe in unserer Innenstadt erhalten“, sagt Pretzl. Gleichzeitig bräuchten junge Gründer die Chance, ihre innovativen Ideen an zentraler Stelle umzusetzen. „Nur wo traditionelle Betriebe und neue Impulse zusammenkommen, entsteht der unverwechselbare München-Mix.“

Jüngst hatte CSU-Stadtrat Hans Hammer mehrere Vorschläge gemacht, um die Innenstadt nach der Pandemie zu beleben. „Es ist vieles vorstellbar – von Aktionstagen mit kostenlosem ÖPNV bis hin zur kreativen Bespielung des öffentlichen Raums. Es wird höchste Zeit, dass sich die verschiedenen Akteure an einen Tisch setzen und gemeinsam weitere Ideen entwickeln.“  ska

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