"Polizei reagierte zu hart"

Kritik an Polizei-Einsatz bei Anti-Nazi-Demo

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Christian Vorländer sitzt für die SPD im Stadtrat.

München - Eine ungewöhnliche Stadtrats-Allianz aus Politikern von SPD, CSU und Grünen hat sich in einem offenen Brief an Polizeipräsident Hubertus Andrä gewandt.

In einem offenen Brief an Polizeipräsident Hubertus Andrä kritisieren die Stadtratsfraktionen von CSU, SPD und Grünen das Vorgehen der Polizei beim Antinazi-Protest vor der Bayernkaserne. Gegen den Aufmarsch einer Handvoll Rechtsextremisten am vergangenen Donnerstag hatten der Bezirksausschuss und der Verein „München ist bunt“ aufgerufen. Ein Fotograf, der das nachdrückliche Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten dokumentierte, wurde festgenommen, seine Speicherkarte beschlagnahmt. „So erhebliche und in die Grundrechte der Betroffenen eingreifende polizeiliche Maßnahmen“, schreiben die Stadträte Dominik Krause (Grüne), Christian Vorländer (SPD) und Marian Offman (CSU), „sollten unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes zukünftig möglichst vermieden werden.“ Die tz bildete gestern in ihrer Berichterstattung über die Demo zwei Anwohner ab, die mit Teilnehmern der Kundgebungen diskutierten. Die beiden Männer legen Wert darauf, keine Rechtsextreme zu sein.

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