Streit um Wohnsituation eskaliert

Mit Krücke: Rumänen raufen sich blutig

München - Erst die Bundespolizei konnte die Streithähne trennen: Drei Rumänen sind sich in der Nacht auf Freitag in die Haare geraten. Grund waren vier Wände.

Die alkoholisierten Männer waren gegen 0.30 Uhr am Ausgang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofs in Streit geraten - und schnell flogen die Fäuste. Der Grund für den Krach: Eine Meinungsverschiedenheit zwischen einem 24 Jahre alten Rumänen und seinem 39 Jahre alten Landsmann wegen der Wohnsituation.

Ein 35 Jahre alter Begleiter, der eigentlich schlichten wollte, wurde prompt in die Schlägerei mit einbezogen. Es flogen dabei nicht nur Fäuste: Der Jüngste unter den dreien setzte auch seine Krücke ein, um seinen Argumenten mehr Gewicht zu verleihen. Erst eine Streife der Bundespolizei konnte die Streithähne trennen.

Das Resultat der Rauferei: Eine blutende Platzwunde am Kopf des 39-Jährigen und Schwellungen am linken Jochbein des 24-Jährigen. Und der hatte noch Glück im Unglück, denn zuvor war er im Eifer des Gefechts rückwärts mehrere Treppen des U-Bahnabgangs heruntergefallen.

Die freiwilligen Alkoholkontrollen auf der Wache der Bundespolizei ergaben Werte von 1.89, 2.17 und 3.35 Promille. Die zwei Schläger werden sich nun wegen Körperverletzung beziehungsweise gefährlicher Körperverletzung strafrechtlich verantworten müssen.

mm

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