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Alles neu macht der Dezember beim MVG/MVV: höhere Preise, modernere Züge, kürzere Takte

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Von: Dirk Walter

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Im ÖPNV herrscht auch zum Oktoberfest Maskenpflicht.
Auf Bahnfahrer in München kommen ab 11. Dezember Neuerungen zu. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Noch eine Woche bis zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember – dann warten jede Menge Neuerungen auf die Fahrgäste in und um München.

München – Am 11. Dezember wechselt der Fahrplan in München. Eine Änderung dürften regelmäßige Nutzer der U-Bahn-Linie 5 schon bemerkt haben: Dort werden bereits seit der Wiesn die neuen C2-Fahrzeuge eingesetzt – die sogenannten Gliederzüge bestehen nicht aus aneinandergekuppelten Waggons, sondern sind durchgängig und bieten zehn Prozent mehr Kapazität als die Fahrzeuge älterer Baureihen.

Je nach Verfügbarkeit wird künftig ein Drittel bis die Hälfte der Fahrten mit den C2-Fahrzeugen stattfinden, sagte MVG-Sprecher Maximilian Kaltner. Die C2-Züge sind auch für die U4 zugelassen, doch hier verkehren die Züge nicht. Die MVG hält weiterhin an gekürzten älteren Fahrzeugen mit zumeist vier Wagenteilen fest. Insgesamt will die MVG bis 2025 mit 85 C2-Fahrzeugen unterwegs sein.

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Eine Vielzahl von zumeist kleineren Änderungen gibt es bei den Bussen

Eine Vielzahl von zumeist kleineren Änderungen gibt es bei den Bussen: Beispielsweise halten die Münchner Linien 173, 180 und N76 nach dem Fahrplanwechsel am neuen Stopp Helene-Mayer-Ring im Olympiadorf. Die Linie 189 fährt in Unterföhring auf einem neuen Fahrweg. Bei den MVV-Bussen im Umland empfiehlt sich für regelmäßige Nutzer ein Check der Fahrpläne – auch hier gibt es bei etlichen Linien teils neue Haltestellen, teils zusätzliche Fahrten oder geänderte Fahrzeiten.

Bei den S-Bahnen gibt es auf fast allen Linien montags bis freitags nun von 5 bis 23 Uhr einen durchgehenden 20-Minuten-Takt. „Nur auf einzelnen Abschnitten in Außenbereichen der S2 West, S4 West und S7 Ost können die Züge infrastrukturbedingt nicht alle 20 Minuten fahren“, erklärt MVV-Sprecherin Franziska Hartmann. Neu bei den Regionalzügen: Go-Ahead übernimmt von der DB den Fuggerexpress nach Augsburg. Unerfreulich: Die MVV-Preise werden saftig angehoben – um 6,9 Prozent im Schnitt. So kostet die Streifenkarte künftig nicht mehr 15,20 Euro, sondern 16,30 Euro.

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